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SUMMARY:Einführung in die Fortbildung "Pädiatrische Dysphagien"
DESCRIPTION:Theorie und Therapie bei Säuglingen und Kindern\nDie Arbeit mit schwerbehinderten Kindern und Frühchen und deren Angehörigen stellt uns Therapeuten vor eine große Herausforderung.\nIm Seminar bekommen die TeilnehmerInnen Möglichkeiten aufgezeigt\, wie sie im Rahmen der Therapie eigenes Wissen effektiv weitergeben können. Dies hilft den Familien sinnvoll die Therapie zu ergänzen und den Alltag besser zu bewältigen. Nutznießer sind die betroffenen Kinder\, die häufig schneller Verbesserungen auf allen Ebenen zeigen. \nDie Teilnehmer bekommen einen Einblick in die verschiedenen Therapiebereiche. Kurze Videos begleiten die Erklärungen. \n  \n 
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SUMMARY:Dysgrammatismus 360° Ein komplexes Störungsbild verstehen
DESCRIPTION:Ein komplexes Störungsbild verstehen – und spielend leicht behandeln\nGrammatik muss kein Dschungel sein: In diesem praxisnahen Seminar gewinnen die Teilnehmenden endlich Klarheit im Umgang mit Dysgrammatismus und entwickeln Sicherheit in Diagnostik und Therapie. Das Seminar vermittelt ein fundiertes Verständnis der grammatischen Bereiche Syntax und Morphologie und zeigt\, wie sich komplexe Inhalte strukturiert\, sinnvoll und vor allem kindgerecht in der Therapie umsetzen lassen. Schritt für Schritt erarbeiten die Teilnehmenden einen klaren Therapieaufbau\, den sie direkt in ihren Berufsalltag integrieren können. Ein besonderer Fokus liegt darauf\, grammatische Strukturen für Kinder greifbar zu machen: Mit Hilfe von Metasprache\, anschaulichen Erklärungen und multisensorischen Methoden lernen Sie\, auch schwierige Inhalte verständlich und motivierend zu vermitteln. So wird Grammatiktherapie nicht nur effektiv\, sondern macht wieder Freude – Ihnen und den Kindern.\nLernziele \nNach dem Seminar können die Teilnehmenden: \n\nDysgrammatismus sicher erkennen und differenziert befunden\ndie zentralen Bereiche Syntax und Morphologie fundiert verstehen\neinen strukturierten und begründeten Therapieaufbau entwickeln\nkomplexe grammatische Inhalte mithilfe kindgerechter Metasprache vermitteln\ngrammatische Strukturen multisensorisch erfahrbar machen\nmit neuer Motivation und Freude in die Grammatiktherapie starten
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SUMMARY:Dysgrammatismus  & Mehrsprachigkeit - Oskar auf Europareise
DESCRIPTION:Disgrammatizm. дисграмматизм. Disgramatismo.\nSag mal Oskar\, kann ich einen Dysgrammatismus eigentlich auch behandeln\, wenn ich kein*e Muttersprachler*in bin?\nUnd wie erkenne ich\, ob ein mehrsprachiges Kind einen Dysgrammatismus hat oder doch nur Schwierigkeiten im Grammatikerwerb der deutschen Sprache?\nDieses Kurzseminar vermittelt praxisnah den therapeutischen Umgang mit Mehrsprachigkeit in der Dysgrammatismustherapie\, eine gehirngerechte Nutzung von Lernkanälen nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und natürlich jede Menge Ideen für kleine und große Sprachforscher von 4-12 Jahren. 
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SUMMARY:Frühes Lesen – Schrift als Brücke zur Sprache bei Kindern mit Down-Syndrom
DESCRIPTION:Frühes Lesen bei Down-Syndrom: Mit Schrift den Weg in die Sprache öffnen\nDu begleitest Kinder mit Down-Syndrom und erlebst\, wie mühsam der Weg in die Lautsprache sein kann? Wörter wollen gehört\, behalten und gesprochen werden – und genau das ist die Schwierigkeit für viele Kinder (nicht nur) mit Down-Syndrom. Die Methode „Frühes Lesen“ bietet hier einen starken Zugang: Geschriebene Wörter bleiben sichtbar stehen\, das Kind kann sie in seinem eigenen Tempo betrachten und mit der Sprache verknüpfen. Viele Eltern fragen deshalb gezielt nach diesem Angebot und wählen die Praxis für ihr Kind danach aus. \nFrühes Lesen als Methode zur Sprachanbahnung\nBeim Frühen Lesen geht es zunächst nicht um den klassischen Leseerwerb\, sondern um Sprachentwicklung. Die Methode hilft Kindern mit Down-Syndrom\, in die Sprache zu kommen\, einen Wortschatz aufzubauen und Laute durch die Phonem-Graphem-Zuordnung anzubahnen und zu festigen. Auch grammatische Fähigkeiten lassen sich damit ausbauen. Je nach Kind ist der Ansatz außerdem für andere Neurodivergenzen geeignet. In dieser Fortbildung lernst du\, wie du die Methode ohne großen Aufwand und lange Vorbereitung sofort einsetzen kannst. \nSeminarinhalte: Frühes Lesen in Therapie und Alltag\n\nDie Methode „Frühes Lesen“ als Weg zur Sprachanbahnung bei Kindern mit Down-Syndrom\nFachwissen und Überblick zum Down-Syndrom\nWortschatzaufbau\, Lautanbahnung und Lautfestigung über die Phonem-Graphem-Zuordnung\nAufbau grammatischer Fähigkeiten\nFrühes Lesen und Literacy anschaulich in der Therapie einsetzen\nAnwendung im Alltag: Anregungen für die Arbeit mit Eltern und für zuhause\nEinsatz bei Kindern mit anderen Neurodivergenzen\n\nDas nimmst du für deine Praxis mit\nNach den zwei Seminartagen kannst du Kinder mit Down-Syndrom und anderen Neurodivergenzen besser verstehen und gezielter unterstützen. Du kennst die Methode „Frühes Lesen“ in ihrem Aufbau\, hast viel Fachwissen zum Down-Syndrom im Gepäck und weißt\, wie du Eltern in die Förderung einbeziehst. So kannst du schon am nächsten Therapietag mit der Sprachanbahnung über die Schrift beginnen. \nDeine Dozentin: Kathrin Braitsch\, Logopädin mit Schwerpunkt Down-Syndrom\nKathrin Braitsch ist Logopädin und Fachkraft für lautsprachunterstützende Gebärden. Seit 2011 arbeitet sie in der Logopädie\, 2022 eröffnete sie ihre eigene Praxis im Schwarzwald. Ihr Schwerpunkt liegt auf Kindern mit Down-Syndrom\, verbaler Entwicklungsdyspraxie\, Autismus und anderen Neurodivergenzen. Seit 2012 sammelt sie hier gezielt Erfahrung\, heute kommen Familien aus ganz Deutschland zur Intensivtherapie zu ihr. Frühes Lesen\, Gebärdeneinsatz und intensive Elternarbeit prägen ihre tägliche Arbeit. Mit viel Leidenschaft gibt sie ihr Wissen weiter\, damit Sprachanbahnung auch bei dir gelingt. \nJetzt zur Fortbildung Frühes Lesen anmelden\nSichere dir deinen Platz im Onlineseminar am 19. und 20. Februar 2027 und starte mit der Schrift als Brücke zur Sprache in deine nächsten Therapiestunden. Wir freuen uns auf dich!
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SUMMARY:Therapie der Fazialisparese
DESCRIPTION:Grundlagen und praktische Anwendung der PNF-Prinzipien\nDie TN vertiefen im Seminar die neuroanatomischen und physiologischen Kenntnisse in Bezug auf die Fazialisparese. Sie können Indikationen und Kontraindikationen zur Behandlung nach PNF bestimmen. Der praktische Teil vermittelt die Grundlagen zur sicheren Durchführung der einzelnen Behandlungsschritte.\nLähmungen der orofazialen Muskulatur sind eine häufige Symptomatik bei neurologischen Erkrankungen. Sie haben neben mimisch-ästhetischen Folgen zugleich vielgestaltige Auswirkungen auf die Artikulation und die Ernährung der betroffenen Patienten. Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) als eine klassische Therapiemethode der Physiotherapie bietet effektive Techniken zur Behandlung dieser Paresen. Insbesondere bei schlaffen zentralen Lähmungen erreichen diese rasch Steigerungen von Tonus\, Auslenkung\, Kraft und Ausdauer. \nLernziel\n– TN vertiefen die neurologisch-anatomischen Kenntnisse\n– TN nutzen die Physiologie des neuromuskulären Zusammenspiels im orofazialen Bereich\n– TN kennen die Prinzipien der PNF-Methode\n– TN können Indikationen und Kontraindikationen zur Behandlung nach PNF bestimmen\n– TN erhalten durch praktische Erarbeitung mehr Sicherheit bei der Durchführung der Behandlungsschritte
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CATEGORIES:allgemeine Dysphagie,Fazialisparese,MFS/ OFD,MFS/ OFD/ Zungenband,Neurologie/ Dysphagie,Pädiatrie,Sprechstörung
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SUMMARY:Zungenbandkurs Teil 1/3: Einführung in die Diagnostik und Therapie des kurzen Zungenbandes bei Säuglingen und Babys
DESCRIPTION:Ein zu kurzes Zungenband kann bereits in den ersten Lebenstagen zu Stillproblemen bei Mutter und Kind führen. Da dies aber nicht in allen Fällen so sein muss oder als Ursache gar nicht erkannt wird\, können Folgeerscheinungen einer Ankyloglossia bei Patienten in allen Altersgruppen beobachtet werden.\nDie Therapie des zu kurzen Zungenbandes ist die vollständige Frenotomie durch einen spezialisierten und entsprechend fortgebildeten Arzt/Zahnarzt. Dies ist ein minimalinvasiver Eingriff\, der jedoch keine schnelle Lösung ist\, sondern die Vor- und Nachbehandlung durch qualifizierte Therapeuten unterschiedlicher Professionen erfordert.\nBei Säuglingen und Babys ist es Aufgabe der Stillberatung die Eltern nicht nur umfassend vorzubereiten\, sondern auch eine flächendeckende Nachsorge zu gewährleisten. Im Optimalfall laufen bei der Stillberatung alle Fäden zusammen und sie koordiniert zusammen mit den Eltern den gesamten Ablauf der Vor- und Nachsorge\, sowie den optimalen Zeitpunkt der Frenotomie. \nDie Eltern haben mit ihr somit jederzeit einen Ansprechpartner\, Fehler können sofort gesehen und verbessert und die Nachsorge sowie das Stillen kann optimal angepasst werden. Dies alles trägt zu einem nicht unerheblichen Teil zu einem gelungenen Endergebnis bei. \nStillen nach Gestationsdiabetes – Handlungsgrundlagen vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Evidenzen\nMütter mit präexistentem oder Gestationsdiabetes sind häufiger Interventionen in Schwangerschaft und unter der Geburt ausgesetzt. Diese resultieren unter anderem in eine höhere Rate an Stillproblemen. Unter dieser metabolischen Vorbelastung ist eine gelingende Stillzeit aus gesundheitlicher Sicht sowohl für Mütter als auch Kinder noch wichtiger als nach einer gesund verlaufenden Schwangerschaft. Die besonderen Bedürfnisse und Einflüsse auf die Hormonlage sind bei diabetischen Müttern in der Stillzeit wichtig zu beachten\, um eine angepasste Betreuung zu gewährleisten und einem gelingenden Stillstart zu verhelfen. – Handlungsgrundlagen vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Evidenzen. \n** 9 FBP für Logopäd:innen sowie weitere Berufsgruppen; 9 FBP für ZÄ\, KFO\, Ärzt:innen\, 10 FBP für Osteopath:innen nach erfolgreicher Beantwortung der Wissensfrage\, Stillberaterinnen haben die Möglichkeit\, CERPs eigenständig zu beantragen
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SUMMARY:AHMA - Abbau Habitueller Mundatmung
DESCRIPTION:Abbau Habitueller Mundatmung – ein M.U.N.D.T Spin-off!\nAHMA wurde von Petra Krätsch-Sievert\, die auch Dozentin dieses Seminar ist\, als strukturiertes Trainingsprogramm für den Abbau der habituellen Mundatmung und das Erlangen einer funktionierenden Nasenatmung entwickelt. AHMA ist das erste und einzige therapeutische Tool\, dass sich ausschließlich auf das Erlangen der Nasenatmung konzentriert. Es ist ein Programm\, dass für das Üben zu Hause konzipiert wurde\, damit die betroffenen Personen hochfrequent üben können.\nDie habituelle Mundatmung ist ein Symptom\, das unterschiedliche logopädische Störungsbilder begleitet und sogar eine Kontraindikation zum Beginn einer Therapie bildet. Hat ein Patient beispielsweise eine orofaziale Dysfunktion und weist er zugleich eine habituelle Mundatmung auf\, dann muss dem Abbau dieses Habits der Vorrang gegeben werden. Wenn die Nasenatmung verlegt ist\, kann mit der eigentlichen Therapie also nicht begonnen werden\, denn eine funktionierende Nasenatmung ist beispielsweise für die Therapie orofazialer Dysfunktionen unerlässlich. Auch im Bereich der Stimmtherapie ist die Nasenatmung die Basis. Hierfür wurde AHMA entwickelt: ein strukturiertes Trainingsprogramm für den Abbau der habituellen Mundatmung und das Erlangen einer funktionierenden Nasenatmung. \nIn diesem Seminar stellt Ihnen die Referentin Petra Krätsch-Sievert das Programm AHMA ausführlich vor\, welches ein Spin-off von M.U.N.D.T ist und für Patienten ab einem Alter von 4 bis 99 Jahren entwickelt wurde.
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SUMMARY:PDA - Pathological Demand Avoidance - Eine kurze Einführung
DESCRIPTION:Das Phänomen PDA (Pathological Demand Avoidance) ist kontrovers – und gewinnt in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit. PDA beschreibt ein Verhaltensmuster\, bei dem betroffene Kinder und Jugendliche alltägliche Aufforderungen\, Erwartungen und Grenzen besonders stark vermeiden oder ablehnen – oft unabhängig davon\, ob die Anforderung angenehm oder unangenehm ist. Dieses Vermeidungsverhalten geht häufig einher mit einem hohen Kontrollbedürfnis\, starken Stimmungsschwankungen und der Tendenz\, soziale Erwartungen zu umgehen. Immer häufiger stoßen Fachkräfte aus Therapie\, Pädagogik und Beratung auf Kinder und Jugendliche\, die sich trotz Autismus-Diagnose nicht mit klassischen autismusspezifischen Ansätzen erreichen lassen. PDA fordert ein Umdenken – und genau hier setzt dieses Seminar an: Du gewinnst Sicherheit im Erkennen und Verstehen und kannst dein Handeln im Alltag besser darauf abstimmen. \nVor allem Eltern autistischer Kinder erkennen ihre Kinder in diesen Verhaltensweisen wieder\, erhalten dafür aber kaum Hilfe und Anerkennung. Da sich Methodik und Herangehensweise bei PDA von einer klassisch autismusspezifischen Arbeit unterscheiden\, braucht es fundiertes Wissen über das Phänomen\, um passgenaue Unterstützung leisten zu können. \nWas dich in diesem Seminar erwartet\nDu erhältst eine kurze und prägnante Einführung in das Thema PDA. Im Fokus stehen die zentralen Merkmale\, typische Verhaltensmuster und die Besonderheiten im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen. Besonders geeignet ist das Format für alle\, die noch nicht viel Vorwissen mitbringen und sich einen aktuellen\, praxisnahen Überblick über das Phänomen wünschen. \nÜber die Dozentin: Sarah Weber\nSarah Weber ist studierte Sonderpädagogin (M.Ed.) mit über acht Jahren Erfahrung im Autismus-Bereich. Aktuell promoviert sie im Bereich der Sonderpädagogik und ist Gründerin sowie Geschäftsführerin der AutisPlus GmbH – einem Autismuskompetenzzentrum für Förderung\, Beratung und Schulung. Sie hat mehrere Fachartikel zum Thema PDA publiziert\, hält regelmäßig Vorträge zu Autismus in ganz Deutschland und ist Gast in verschiedenen Podcasts im Bereich Psychologie und Pädagogik (u. a. „Kapierfehler”\, „Sensibel Sein” mit Britta Sperling\, „familienstark”). Derzeit entwickelt sie eine eigene Methode für die autismusspezifische Förderung.
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CATEGORIES:ADHS/ HSP,Autismus,Neurodiversität/ Mutismus,Pädagogik & Logo
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SUMMARY:Manuelle Schlucktherapie Modul I
DESCRIPTION:Manuelle Techniken bei Dysphagie\, Stimme und myofunktionellen Störungen\nIn der Manuellen Schlucktherapie verbindet sich das Vorgehen aus der N.A.P.® mit einem ganzheitlichen\, neurophysiologisch orientierten Verständnis von Schlucken und Atmung sowie deren Koordination im fazio-oralen Bereich. Du erhältst so mehr Sicherheit im Umgang mit Patient:innen mit Schluck-\, Sprech- und Stimmstörungen. \nDie Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus Logopädie\, klinischer Linguistik\, Ergotherapie\, Physiotherapie und Medizin\, die ihre Behandlung von Dysphagien und myofunktionellen Störungen praxisnah vertiefen möchten. Du lernst\, wie eng Schlucken\, Atmung und Haltung zusammenhängen und wie du posturale Kontrolle gezielt nutzt\, um sichere und effektivere Schluckabläufe zu ermöglichen. \nManuelle Techniken bei Dysphagie\, Stimme und myofunktionellen Störungen\nNach Verletzungen und neurologischen Erkrankungen aktiviert der Körper Schutzprogramme\, die limbisch und vegetativ gesteuert sind und zu erhöhter Muskelsteifigkeit im Bereich von Kopf\, Nacken\, Schultergürtel und Atemmuskulatur führen. Gleichzeitig verlieren Faszien an Elastizität\, was die Gleitfähigkeit der Nerven und damit die Bewegungsqualität von Sprechen\, Kauen und Schlucken beeinträchtigt. Genau hier setzt die Manuelle Schlucktherapie an: Du lernst\, diese Schutzmuster zu erkennen\, zu regulieren und über Haltung und gezielte Handgriffe funktionelle Bewegungsabläufe wieder anzubahnen. \nInhalte der Manuellen Schlucktherapie I\nIm ersten Modul der dreiteiligen Kursreihe liegt der Fokus auf den Grundlagen\, die du für eine differenzierte Behandlung von Schluckstörungen brauchst. Du arbeitest unter anderem zu folgenden Themen: \n\nEinfluss des limbischen Systems auf Haltung und posturale Kontrolle beim Schlucken.\n​Anatomie und Biomechanik der Kopf-\, Nacken- und Schultergürtelmuskulatur in Bezug auf Schlucken\, Atmung und Stimme.\nMotorische Lernprinzipien\, mit denen du neue Bewegungsmuster nachhaltig im Alltag deiner Patient:innen verankerst.\n​Elastizitätsförderung der Atem- und Schluckmuskulatur\, um Beweglichkeit und Funktion zu verbessern.\nMaßnahmen zur Dämpfung des Sympathikotonus zur Reduktion von Tonuserhöhung\, Stressreaktionen und Schonhaltungen.\nGesichts- und Zungenaktivitäten für das Schlucken als Sequenz und alltagsnahen Handlungsketten.\n\nDie Inhalte sind konsequent praxisorientiert aufgebaut\, sodass du jede Technik im Kurs selbst erprobst und klar auf deinen Berufsalltag übertragen kannst. \nFür welche Patient:innen eignet sich die Manuelle Schlucktherapie?\nDie vermittelten Techniken eignen sich für: \n\nPatient:innen mit Schluckstörungen (Dysphagien) unterschiedlicher Genese.\nMenschen mit Sprech- und Stimmstörungen zentraler oder peripherer Ursache\, inklusive myofunktioneller Störungen.\nSchwerbetroffene Patient:innen\, die beatmet werden müssen oder an Vigilanzstörungen leiden.\nNeurologische Patient:innen\, bei denen Haltung\, Atmung und Schlucken gleichzeitig adressiert werden sollen.\n\nDu lernst\, manuelle Techniken immer mit sinnvollen\, alltagsrelevanten Handlungen zu verknüpfen – ein Ansatz\, der die Wirksamkeit deiner Therapie deutlich erhöhen kann. \nPraktische Hinweise und Arbeitsmaterial\nFür das praktische Arbeiten im Seminar bringst du bitte eine Decke\, ein kleines Kissen\, ein Handtuch sowie einen Kajal-Stift mit. Diese Materialien unterstützen dich dabei\, Lagerung\, Markierungen und manuelle Techniken komfortabel und strukturiert durchzuführen. Das Seminar findet als Präsenzveranstaltung in Rheine (Nordrhein-Westfalen) statt und ist Teil einer dreimoduligen Weiterbildung\, die mit einem Zertifikat abgeschlossen werden kann. \nExpertise der Dozent:innen\nDie Kursreihe wird von Dozent:innen der N.A.P.-Akademie durchgeführt\, die über langjährige Erfahrung in der Behandlung von neurologischen Patient:innen\, Dysphagien und myofunktionellen Störungen verfügen. Du profitierst von einem hohen Praxisanteil\, konkreten Fallbeispielen und klaren Handlungsstrategien\, die du direkt nach dem Seminar in deiner Arbeit mit Patient:innen umsetzen kannst. \nZertifikatskurs: So geht es in Modul II und III weiter\nManuelle Schlucktherapie II – Mehr Beweglichkeit für Kau‑\, Schluck- und Stimmfunktion\nIm zweiten Teil der Manuellen Schlucktherapie vertiefst du deine praktischen Fähigkeiten: Du arbeitest intensiver an der Elastizität von Kau-\, Schluck-\, Stimm- und Sprechmuskulatur und lernst Mobilisationstechniken für Kiefergelenk\, Kopfgelenke und den cervikothorakalen Übergang kennen. Befundorientierte\, problemlösende Strategien helfen dir\, deine manuellen Techniken noch gezielter mit sinnvollen Handlungen im Alltag deiner Patient:innen zu verknüpfen. \nManuelle Schlucktherapie III Zertifizierungskurs –  Arbeiten mit echten Patient:innen\, Videofeedback und klarer Therapeuten-Profile\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm dritten Teil\, dem Zertifizierungskurs\, setzt du dein Wissen direkt an realen Patient:innen um und gewinnst durch Kleingruppenarbeit und Videofeedback maximale Sicherheit für deinen klinischen Alltag. Mit dem Abschluss stärkst du nicht nur deine therapeutische Kompetenz\, sondern erhöhst auch deine Sichtbarkeit als spezialisierte Therapeut:in in der Manuellen Schlucktherapie.
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SUMMARY:Stimmtherapie für Sänger:innen - Gesangstechnik\, Kompensation und Therapie
DESCRIPTION:Stimmtherapie für Sänger:innen – Kompensationsmuster erkennen und therapieren\nDie Arbeit mit Sänger:innen stellt Logopäd:innen und Stimmtherapeut:innen vor besondere Herausforderungen. Funktionale Stimmtherapie ist vielen bereits vertraut – doch wie lässt sie sich mit modernen Gesangstechniken kombinieren\, die in der Popmusik\, im Musical oder im Rock- und Metalbereich alltäglich sind? Genau hier setzt das Seminar „Stimmtherapie für Sänger:innen – Gesangstechnik\, Kompensation und Therapie” von Mila Thonett bei Semifobi an. Es bietet Logopäd:innen und Stimmtherapeut:innen einen strukturierten\, praxisnahen Zugang zur Analyse stimmlicher Kompensationsmuster bei Sänger:innen und zeigt\, wie physiologische Stimmfunktion nachhaltig wiederhergestellt werden kann. \nDas Seminar bietet dir einen umfassenden Nutzen auf mehreren Ebenen: Auf der theoretischen Ebene erhältst du ein fundiertes Verständnis von Anatomie\, Gesangstechniken und CVT-Terminologie. Auf der diagnostischen Ebene lernst du\, Kompensationsmuster bei Sänger:innen strukturiert zu analysieren. Im Praxisteil erhältst du konkrete Übungen zur Intervention und Wahrnehmungsschulung. Und im Transfer kannst du das Gelernte direkt in deinen therapeutischen Alltag integrieren und Gesangstechniken sicher im therapeutischen Kontext anwenden. \nStimmtherapie und Gesangstechnik kombinieren – Seminar für Logopäd:innen bei Semifobi\nAuch bei Sänger:innen treten in der Stimmtherapie häufig funktionelle Kompensationen auf\, die in Verbindung mit Gesangstechniken oder aus bestimmten Klangvorstellungen resultieren. Viele Therapeut:innen stehen vor der Frage\, wie sie diese Muster erkennen\, einordnen und gezielt behandeln können – insbesondere\, wenn Patient:innen moderne Gesangstechniken wie Twang\, Curbing\, Edge oder sogar Distortion\, Scream und Growl verwenden. Das Seminar von Mila Thonett schließt diese Lücke. Es verbindet fundiertes Wissen aus Anatomie und Stimmphysiologie mit praktischen Einblicken in die Complete Vocal Technique (CVT) und andere moderne Gesangsmethoden. \nBesonders relevant ist dieses Seminar für Therapeut:innen\, die mit Sänger:innen im Hobby- oder Profi-Bereich arbeiten wollen. Denn Sänger:innen sind Hochleistungssportler:innen im Bereich der Stimme – ihr gesamter Körper ist ihr Instrument. Um sie therapeutisch sicher begleiten zu können\, müssen Logopäd:innen nicht nur die physiologischen Grundlagen der Stimmgebung verstehen\, sondern auch die spezifischen Anforderungen verschiedener Gesangstechniken und Klangideale kennen. \nDozentin Mila Thonett – Expertise aus Therapie und Bühne\nMila Thonett bringt eine einzigartige Kombination aus therapeutischer und künstlerischer Expertise mit. Sie ist staatlich anerkannte Logopädin mit Spezialisierung auf die Therapie der Gesangsstimme – und selbst seit ihrer Kindheit auf der Bühne zu Hause. Erste Erfahrungen in Film und Theater prägten früh ihr Verständnis für Stimme als künstlerisches Ausdrucksmittel und als leistungsfähiges Instrument. Mit 14 Jahren begann sie singend auf die Bühne zu gehen\, und bereits drei Jahre später wusste sie nach einem Praktikum in einer Musikschule\, dass ihr beruflicher Weg klar ist: Logopädin zu werden – mit dem Ziel\, sich der Stimm- und insbesondere der Sängerstimme therapeutisch zu widmen. \nSeit 2016 arbeitet Mila Thonett in der Stimmtherapie und begleitet Menschen mit unterschiedlichsten stimmlichen Herausforderungen. Parallel dazu unterrichtet sie seit 2019 Gesang und legt einen besonderen Fokus auf die Schnittstelle zwischen Gesangstechnik und funktioneller Stimmarbeit. Ihr Ansatz ist geprägt von der Überzeugung\, dass viele stimmliche Probleme nicht isoliert entstehen\, sondern das Ergebnis komplexer Kompensationsstrategien sind – und dass Sänger:innen IN ihrem Instrument leben: dem gesamten Körper. Mit diesem Seminar gibt Mila Thonett ihr Wissen aus Therapie und künstlerischer Praxis direkt an Logopäd:innen und Stimmtherapeut:innen weiter. \nLernziele – Theorie\, Diagnostik\, Praxis und Transfer\nDas Seminar ist so aufgebaut\, dass du theoretisches Wissen direkt in die therapeutische Praxis übertragen kannst. Nach Abschluss bist du in der Lage\, eine ganzheitliche Analyse von Stimmfunktionen in Bezug auf Popgesang durchzuführen. Du erkennst typische Kompensationsmuster bei Sänger:innen und verstehst die funktionellen Zusammenhänge\, die diesen Mustern zugrunde liegen. Auf dieser Basis kannst du gezielte therapeutische Interventionen ableiten und sicher im therapeutischen Kontext umsetzen. \nEin weiterer Schwerpunkt liegt auf dem sicheren Umgang mit Gesangstechniken im therapeutischen Setting. Du lernst\, Begriffe wie Twang\, Curbing oder Passagio nicht nur zu verstehen\, sondern auch die physiologischen Gegebenheiten dahinter zu durchschauen. Dies ist essenziell\, um mit Sänger:innen arbeiten zu können – sei es im Hobbybereich oder bei Hochleistungssportler:innen im Bereich Gesangsstimme. Zudem verbesserst du deine Anleitung und Wahrnehmungsschulung bei Patient:innen\, sodass du sie noch gezielter bei der Auflösung dysfunktionaler Muster unterstützen kannst. \nSeminarinhalte – Von der Anatomie bis zur Praxis\n\nDer erste Teil des Seminars widmet sich der Anatomie und Funktion beim Singen. Du erhältst einen fundierten Überblick über die beteiligten Strukturen: Lunge\, Zwerchfell und Atemhilfsmuskulatur bilden die Grundlage für eine stabile Atemstütze. Kehlkopf\, Zunge und Kiefer spielen eine zentrale Rolle bei der Stimmproduktion und der Formung des Vokaltrakts. Du lernst\, wie sich das Schwingungsverhalten der Stimmlippen bei verschiedener Tonhöhe verändert und welche Rolle Obertöne und Vokalumfärbung für den Klang spielen.\nEin weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gegenüberstellung von Twang bei CVT und FSE. Twang ist ein Resonanzphänomen welches durch eine leichte Verengung oberhalb der Glottis entsteht und verleiht der Stimme mehr Präsenz und Tragkraft – ein Effekt\, der in vielen Gesangsgenres gezielt eingesetzt wird. Du lernst\, wie du diesen Effekt physiologisch einordnest und in der Therapie sicher anwenden kannst.\nDie Complete Vocal Technique (CVT) bildet einen weiteren Kernbestandteil des Seminars. CVT ist eine renommierte Gesangstechnik aus Dänemark\, die auf der aktuellsten Stimmforschung beruht und Techniken für alle Gesangsgenres in gesunder Ausführung vermittelt. Die CVT-Gesangstechniken sind in vier Hauptbereiche unterteilt: Neutral\, Curbing\, Overdrive und Edge. Jeder Mode hat spezifische physiologische Voraussetzungen\, Begrenzungen und klangliche Eigenschaften\, die dir im Seminar vorgestellt werden. Du wirst jeden Mode im Praxisteil ausprobieren. \nEinen kurzen Blick werfen wir auf Effekte wie  Distortions\, Scream\, Growl und Shout. Diese Techniken werden häufig im Rock- und Metalbereich eingesetzt und erfordern ein tiefes Verständnis der Stimmphysiologie\, um sie gesund ausführen zu können. Du lernst\, wie du diese Techniken in der Therapie einordnest und Patient:innen bei der gesunden Ausführung unterstützen kannst.\nDer Praxisteil des Seminars umfasst typische Stimmprobleme bei Sänger:innen und ihre Ursachen. Du analysierst Kompensationsmuster in Bezug auf Gesang und übst konkrete Techniken zum Abbau dieser Muster. Zudem erhältst du Einblicke in typische Klangideale der Popmusik und lernst\, wie du diese in der Therapie berücksichtigen kannst.\n\nFür wen ist dieses Seminar geeignet?\nDas Seminar richtet sich in erster Linie an Logopäd:innen und Stimmtherapeut:innen\, die mit Sänger:innen arbeiten – sei es im Hobbybereich oder mit Profi-Sänger:innen. Es ist aber auch für Vocal Coaches und Gesangspädagog:innen mit Interesse an therapeutischen Aspekten wertvoll. Alle\, die verstehen wollen\, wie physiologische Stimmfunktion und Gesangstechnik zusammenwirken\, profitieren von den Inhalten.
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