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SUMMARY:Corrective Feedback auf dem Prüfstand
DESCRIPTION:Weniger korrigieren\, mehr Dialog: „Corrective Feedback“ kritisch hinterfragt\nIn der Sprech- und Sprachtherapie mit Kindern möchte man die sprachlichen Fähigkeiten so schnell wie möglich verbessern. Ein Mittel der Wahl ist das „Corrective Feedback“\, das aus der Logopädie kaum wegzudenken ist. Doch welchen Effekt hat es wirklich\, und was macht es mit Kindern\, Eltern und mit uns selbst\, wenn wir es mechanisch anwenden? \nWoher kommt „Corrective Feedback“ und was kann es leisten?\nDer Begriff stammt gar nicht aus der Therapie und wurde dennoch zum scheinbaren Mittel der Wahl: Eltern wird empfohlen\, Fehler im nächsten Satz unauffällig richtig zu wiederholen\, und in Schulen wird die Methode teilweise sehr stark beworben. Die Annahme dahinter ist nachvollziehbar\, denn Input hilft Kindern beim Sprechenlernen. Problematisch wird es\, wenn „Corrective Feedback“ unabhängig von der jeweiligen Störung über alle Kinder gestülpt wird. Nur weil ein Wort richtig wiedergegeben wird\, heißt das nicht\, dass das Kind es wahrnehmen oder umsetzen kann. Im Seminar schaust du dir an\, welche Folgen direkte und indirekte Korrekturen für Sprechfreude\, Experimentierfreude und Beziehung haben können\, denn Kinder merken\, dass sie korrigiert werden\, und manche sagen es auch deutlich. \nFehler feiern: Alternativen\, die Kinder und Eltern entlasten\nFehler gehören zum Lernen. Bemerkt ein Kind seinen Fehler selbst\, hat es einen wichtigen Schritt der Selbstreflexion geschafft. Du lernst\, Fortschritte wahrzunehmen und zu feiern\, auch wenn ein Wort noch nicht richtig klingt\, etwa wenn ein Laut auftaucht\, den es vorher gar nicht gab. Du erfährst\, wie du Kinder in der Therapie befähigst\, mit Rückmeldungen etwas anzufangen\, welche Alternativen es gibt und wie du Eltern Übungen und Ideen für den Alltag an die Hand gibst\, ohne dass sie unter dem Druck stehen\, ihr Kind ständig korrigieren zu müssen. Statt nur auf Fehler zu reagieren\, entsteht ein echter Dialog\, in dem du selbst aktiv wirst. \nDas nimmst du nach dem Seminar mit\n\nDu weißt\, woher der Begriff „Corrective Feedback“ kommt\nDu kennst verschiedene Korrekturmöglichkeiten und kannst sie sinnvoll einsetzen\nDu verstehst\, warum es wichtig ist\, Fehler zu feiern\nDu erkennst mögliche negative Auswirkungen von „Corrective Feedback“\nDu hast Alternativen kennengelernt\, mit denen du entspannter mit Sprech- und Sprachfehlern umgehst\n\nFür wen dieses Semifobi geeignet ist\nDas Seminar richtet sich an Logopäd:innen\, besonders gern an Berufseinsteiger:innen\, sowie an Frühförderkräfte\, Pädagog:innen in Kita und Schule\, Ergo- und Physiotherapeut:innen\, die mit Kindern arbeiten\, und an Eltern. Die Inhalte sind nicht hochwissenschaftlich\, sondern für alle verständlich und lassen sich direkt im Alltag ausprobieren. Du brauchst Lust\, Gewohntes zu hinterfragen\, auch dich selbst\, und Offenheit für neue Wege. Die Seminare von Bärbel Koch können einzeln oder aufeinander aufbauend besucht werden. \nDeine Dozentin: Bärbel Koch\nBärbel Koch ist Logopädin und Kinder- und Jugendcoach mit mehr als 35 Jahren Berufserfahrung und führt seit 1993 eine eigene Praxis. Sie hinterfragt das „Corrective Feedback“ und verzichtet in ihrer Arbeit bewusst darauf. Ihre Erfahrung: Kinder werden gesprächiger\, korrigieren sich häufig von selbst und die Verbindung zur Therapeutin wird besser. Ihre Gedanken dazu hat sie in dem Elternratgeber „Korrigier mich nicht! Sprechen lerne ich von selber“ veröffentlicht. \nMelde dich jetzt an und entdecke\, wie viel Leichtigkeit entsteht\, wenn du nicht alles korrigieren musst. \nDrei Seminare an einem Tag: Unser Tipp\, alle drei zu besuchen\nDieses Seminar ist der Einstieg in einen Seminartag mit Bärbel Koch am 02.03.2027: Alle drei Seminare finden direkt hintereinander statt und bauen aufeinander auf\, in der Reihenfolge\, in der sie entstanden sind. Hier beginnst du mit der Frage\, ob du wirklich alles korrigieren musst\, und erlaubst dir\, auch einmal etwas stehen zu lassen. Im zweiten Seminar „Kinderherzen gewinnen“ gehst du in die Tiefe und schaust\, was Therapie mit dir\, den Kindern und den Eltern macht. In „Geliehene Worte“ nutzt du die Haltung\, die du dir dann erarbeitet hast\, ganz praktisch und schaust darauf\, was das Kind schon kann. Wer alle drei besucht\, nimmt nicht nur Methoden mit\, sondern eine Haltung\, die deine Therapie mit mehr Leichtigkeit\, Freude und Spaß verändert und die du schon am nächsten Tag ausprobieren kannst.
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SUMMARY:Kinderherzen gewinnen - mehr Leichtigkeit in der Kindertherapie
DESCRIPTION:Wenn sich Therapie wieder nach Verbindung statt nach Kampf anfühlt\nIn der Arbeit mit Kindern kennst du sicher die Momente\, in denen Leistungsdruck\, fehlende Mitarbeit oder emotionale Ausbrüche dich an deine Grenzen bringen. Genau hier setzt dieses Seminar an und zeigt\, wie eine tragfähige\, beziehungsorientierte Verbindung zu Kindern und ihrem Umfeld entstehen kann\, damit Therapie und Förderung wieder leichter\, klarer und wirksamer werden. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Kennenlernen neuer Methoden\, sondern vor allem die eigene Haltung im therapeutischen Alltag: Das Kind gibt immer sein Bestes. Es gibt kein Verhalten\, das dich absichtlich provozieren will\, sondern immer Gründe\, warum etwas gerade nicht gelingt. Gemeinsam seid ihr ein Team\, das eine Lösung sucht. Die Teilnehmenden stärken ihre Selbstreflexion\, gewinnen emotionale Klarheit und verbessern ihre Kommunikation mit Kindern und Eltern\, um auch in belastenden Situationen präsenter\, ruhiger und authentischer zu handeln. \nWas deine Energie wirklich kostet – und wo sie stattdessen wirken kann\nDu lernst das Energiemodell kennen und erfährst\, wohin deine Energie fließt und wie du sie gezielt dort einsetzt\, wo sie wirklich wirkt. Dabei schaust du auch auf die Energie des Kindes: Nicht jedes Kind kommt motiviert zur Therapie\, manche sind traurig oder beschäftigt mit etwas\, das gerade passiert ist. Du überlegst\, welche Faktoren das Mitmachen erschweren und wie du sie verringern kannst\, damit wieder mehr Energie da ist. Du reflektierst deine Werte und Glaubenssätze\, die deinen Therapiealltag beeinflussen\, und erfährst\, wie du stressvolle Gedanken verändern und konkrete Situationen sicherer und lösungsorientierter gestalten kannst. Und du darfst dir den Druck nehmen\, denn nicht jede Therapiestunde muss zu 100 Prozent gelingen. \nWiderstand verstehen: Das Kind da sein lassen\nWenn ein Kind den Kopf auf den Tisch legt und sagt\, dass es heute nicht möchte\, hilft schnelles Aufmuntern oft wenig\, denn damit wird das Gefühl des Kindes übergangen. Anhand von Therapiebeispielen aus der Praxis erlebst du\, wie du dem Kind Raum für seine Gefühle und Gedanken lässt\, statt in den Widerstand zu gehen\, und warum genau das oft der schnellste Weg zurück in die Zusammenarbeit ist. \nVier Menschentypen – und wie du jeden von ihnen sicher erreichst\nEin weiterer Schwerpunkt liegt auf den vier Menschentypen und ihrem Einfluss auf Kommunikation und Beziehungsgestaltung. Du lernst\, wie du unterschiedliche Typen besser verstehst und im Umgang mit ihnen sicherer agierst. Das hilft dir\, zielgerichteter zu kommunizieren\, Konflikte und Widerstände frühzeitiger zu entschärfen und gelassener damit umzugehen. Du entdeckst\, wie du Motivation typgerecht fördern kannst und wie du in herausfordernden Situationen kreativer und lösungsorientierter handelst. \nGefühle als Kompass – deine eigene innere Klarheit stärken\nGefühle verstehen\, einordnen und angemessen mit ihnen umgehen: Das ist der Schlüssel zu mehr Leichtigkeit in der Kindertherapie. Du stärkst deine Selbstwahrnehmung und lernst\, Gefühle schneller wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Das Ergebnis: mehr Kreativität\, Leichtigkeit und Verbindung in deiner Arbeit mit Kindern. \nFür wen dieses Semifobi deinen Therapiealltag verändert\nDas Seminar richtet sich an Logopäd:innen\, Pädagog:innen\, Frühförderkräfte und Lehrkräfte sowie an Ergo- und Physiotherapeut:innen\, die mit Kindern arbeiten\, und an Eltern. Besonders hilfreich ist es für alle\, die gerade erst in den Beruf starten\, aber ebenso für alle\, die schon lange dabei sind\, denn die Inhalte wirken über die Therapie hinaus im ganzen Leben. Die Themen sind nicht hochwissenschaftlich und gut verständlich. Es geht nicht darum\, von jetzt auf gleich alles zu verändern\, sondern auszuprobieren und für dich zu entdecken\, was du weiterhin so machen möchtest und wo du Neues wagen willst. Für die Teilnahme ist kein Vorwissen erforderlich. Hilfreich sind Neugier\, Offenheit und die Bereitschaft zur Selbstreflexion; bequeme Kleidung ist ausdrücklich willkommen. \n„Sprache wächst in Beziehung – Kindertherapie mit Herz\, Vertrauen und Leichtigkeit.“\nIm Zentrum der Arbeit von Bärbel Koch steht eine beziehungsorientierte Kindertherapie\, in der das Kind mit seinen Bedürfnissen\, Gefühlen und Ressourcen gesehen wird\, statt über Fehler und Leistung definiert zu werden. Als Logopädin mit mehr als 35 Jahren Berufserfahrung und eigener Praxis weiß sie\, wie viel Leichtigkeit entsteht\, wenn Therapeut:innen Verhalten deuten lernen und es nicht mehr persönlich nehmen. Ihre Haltung ist geprägt von Vertrauen in natürliche Lernprozesse und der Überzeugung\, dass Kinder Sprache vor allem durch Beziehung\, Sicherheit und eigenes Ausprobieren erwerben. In ihren Seminaren lädt sie Eltern und Fachkräfte ein\, weniger zu korrigieren und mehr zuzuhören\, zu begleiten und die eigenen Reaktionen bewusst zu gestalten\, als Grundlage für wirksame\, leichte und menschliche Kindertherapie. \nDrei Seminare an einem Tag: Unser Tipp\, alle drei zu besuchen\nDieses Seminar ist das Herzstück eines Seminartags mit Bärbel Koch am 02.03.2027: Alle drei Seminare finden direkt hintereinander statt und bauen aufeinander auf. Im ersten Seminar „Corrective Feedback auf dem Prüfstand“ steigst du in die Frage ein\, was du nicht korrigieren musst. Hier gehst du in die Tiefe und erfährst\, was Therapie mit dir\, den Kindern und den Eltern macht\, und verstehst dadurch auch das Verhalten von Eltern und deine eigenen Reaktionen besser. Im dritten Seminar „Geliehene Worte“ setzt du die Haltung\, die du dir erarbeitet hast\, praktisch um: Du schaust auf die Ressourcen des Kindes und nutzt sie im Spiel mit der Sprache. Wer alle drei besucht\, erlebt\, wie Haltung\, Beziehung und Methode ineinandergreifen\, und startet mit einer Haltung\, die dir mehr Leichtigkeit\, Freude und Spaß in die Kindertherapie bringt.
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SUMMARY:Geliehene Worte - Hartnäckige Aussprachefehler lösen
DESCRIPTION:Fortbildung zu Ankerstrategien in der Aussprachetherapie\nManche Wörter bleiben hartnäckig falsch\, obwohl ein Kind alle Laute einzeln richtig sagen kann. Kinder haben sich ein Wort einmal so eingeprägt\, vielleicht weil sie es falsch oder nicht genau gehört haben\, und sprechen es seitdem immer gleich aus. Reines Nachsprechen bringt dann oft wenig\, Konsonantenverbindungen müssen mühsam erarbeitet werden\, und eingeschliffene Artikulationsmuster lösen sich nur langsam auf. Das gilt auch für Kinder mit phonologischer Störung oder VED. Genau hier setzt diese Fortbildung für Logopäd:innen an. \nAnkerstrategien: Neue Wörter über vertraute Wörter erschließen\nDu lernst die Ankerstrategien kennen: eine praxisnahe Methode\, die gezielt auf Wörter zurückgreift\, die ein Kind sowieso schon immer richtig sagt\, um das Wort zu unterstützen\, das sich noch nicht korrigieren lässt. Statt dich mühsam an der Aussprache abzuarbeiten\, nutzt du vertraute sprachliche „Anker“\, damit sich neue Artikulationsmuster wie von selbst einstellen. Das kann eine visuelle Erinnerung sein oder der Klang eines ähnlichen Wortes. So wird aus der „Schokolade“ mit Hilfe der „Lade“ aus der Schublade die Schokolade. Das Kind merkt: „Ich kann das ja!“\, und muss es nur noch anders verknüpfen. Die Ankerstrategien füllen eine Lücke in der Artikulationstherapie\, wenn es um hartnäckig falsch eingeschliffene Wörter geht\, und lassen sich ergänzend zu deinen bestehenden Therapiemethoden einsetzen. \nSeminarinhalte: Von der Einordnung bis zur Praxis\nNach einer kurzen Einführung und Einordnung gegenüber bekannten Therapieansätzen steigst du direkt in die praktische Erarbeitung ein: \n\nVergleich herkömmlicher Therapiemethoden in der Artikulationstherapie mit den Ankerstrategien\nVorstellung der verschiedenen Ankerstrategien\npraktische Übungen\, um die Ankerstrategien sofort an Wortbeispielen anzuwenden und gemeinsam zu überlegen\, wie sich Wörter verändern lassen\, damit es für das Kind leichter wird\n\nDas nimmst du mit in deinen Therapiealltag\nNach dieser Fortbildung weißt du\, wie du mit Ankerstrategien die Artikulation „schwieriger“ Wörter erleichtern kannst. Dank der praktischen Übungseinheiten setzt du die Methode direkt im Therapiealltag um\, schon am nächsten Tag\, und nimmst Wörter und ihre Lautstrukturen mit einem neuen Blick wahr. Das Arbeiten mit Wörtern wird zu einem Spiel mit der Sprache: Zwei Kinder können dasselbe Problem mit demselben Wort haben und trotzdem ihren eigenen Weg zum Ziel finden. So ermöglichst du deinen Kindern schnellere Erfolgserlebnisse und festigst Artikulationsmuster nachhaltiger. \nBonusmaterial: Bildmaterial für Konsonantenverbindungen\nZusätzlich erhältst du Bildmaterial für Konsonantenverbindungen\, mit dem du direkt in die Therapie starten kannst. \nDeine Dozentin: Bärbel Koch\nBärbel Koch ist Logopädin mit mehr als 35 Jahren Berufserfahrung und führt seit 1993 eine eigene Praxis. Im Zentrum ihrer Arbeit steht eine beziehungsorientierte Kindertherapie\, in der das Kind mit seinen Bedürfnissen\, Gefühlen und Ressourcen gesehen wird. Die Ankerstrategie hat sie selbst entwickelt\, weil sie mit ihr schnelle Erfolge erlebt hat\, wo vorher nichts funktioniert hat. Ihre Haltung ist geprägt von Vertrauen in natürliche Lernprozesse und der Überzeugung\, dass Kinder Sprache vor allem durch Beziehung\, Sicherheit und eigenes Ausprobieren erwerben. \nMelde dich jetzt zur Fortbildung an und bringe mit den Ankerstrategien neuen Schwung in die Therapie hartnäckiger Aussprachefehler! \nDrei Seminare an einem Tag: Unser Tipp\, alle drei zu besuchen\nDieses Seminar bildet den Abschluss eines Seminartags mit Bärbel Koch am 02.03.2027: Alle drei Seminare finden direkt hintereinander statt und bauen aufeinander auf. Im ersten Seminar „Corrective Feedback auf dem Prüfstand“ hinterfragst du\, wie viel Korrektur wirklich nötig ist. Im zweiten\, „Kinderherzen gewinnen“\, gehst du in die Tiefe und schaust\, was Therapie mit dir\, den Kindern und den Eltern macht. Daraus entsteht die Haltung\, die du in „Geliehene Worte“ brauchst: Du schaust auf das\, was das Kind schon kann\, und nutzt es als Anker. Je mehr du an das Kind glaubst\, desto mehr traust du dir auch selbst zu. Wer alle drei besucht\, erlebt\, wie Haltung und Methode zusammenwirken\, und kann am nächsten Tag in der Praxis ausprobieren\, was er gelernt hat.
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SUMMARY:Sprachtherapie bei Parkinson-Erkrankungen
DESCRIPTION:Sprachtherapie bei Parkinson: Sprech-\, Sprach- und Schluckstörungen gezielt behandeln – Fortbildung für die Logopädie\nWenn eine Patientin leiser wird\, der Satzfluss stockt und das Schlucken zunehmend Mühe macht\, ist Parkinson in sprachtherapeutischen Praxen längst keine Ausnahme mehr. Die Patientengruppe wächst\, und die Symptome sind vielschichtig. In dieser Online-Fortbildung zur Sprachtherapie bei Parkinson bekommst du ein praxisnahes Fundament\, um den komplexen Symptomen mit passenden Methoden und flexibel anwendbaren Strategien zu begegnen. \nParkinson-Syndrome verstehen: Von der Pathophysiologie zur Therapie\nDu lernst\, wie die Pathophysiologie der Erkrankung auf Sprache\, Sprechen und Schlucken wirkt – bei idiopathischem Parkinson ebenso wie bei atypischen Parkinsonsyndromen. Dieses Verständnis hilft dir\, Symptome einzuordnen und deine Therapie passend zum jeweiligen Krankheitsstadium auszurichten. \nSeminarinhalte: Sprech-\, Sprach- und Schluckstörungen bei Parkinson\nIn acht Unterrichtseinheiten erwarten dich diese Themen: \n\nSymptomatologie und Krankheitsverläufe bei Parkinson und atypischen Parkinsonsyndromen\nParkinsonspezifische Störungen der Sprache\, des Sprechens und des Schluckens\nMedikamentöse Behandlungsaspekte\nTherapeutische Behandlungskonzepte\nEinfluss begleitender Faktoren wie Depression und demenzielle Erkrankungen\n\nDas nimmst du mit in deine Praxis\nNach dem Seminar verfügst du über ein breites Methodenrepertoire für differenzierte therapeutische Interventionen. Du kannst die Auswirkungen der Erkrankung auf Sprach- und Schluckfunktion besser einschätzen und deine Therapie bei Parkinson-Patient:innen sicher und individuell gestalten. \nDeine Dozentin: Andrea Schwindt\nAndrea Schwindt ist Akademische Sprachtherapeutin mit Schwerpunkt Akut-Neurologie. Sie hat Klinische Linguistik und Pädagogik in Frankfurt am Main studiert und arbeitet seit 1999 in der Akutmedizin\, aktuell am Klinikum Hanau. Dort betreut sie Patient:innen auf einer zertifizierten Stroke Unit und einer Station für Bewegungsstörungen wie Parkinson. Ihre Erfahrung aus dem klinischen Alltag gibt sie seit 2010 in Fortbildungen weiter. \nJetzt anmelden und Parkinson-Patient:innen sicher begleiten\nMelde dich jetzt zur Online-Fortbildung „Sprachtherapie bei Parkinson-Erkrankungen“ am 5. März 2027 an und sichere dir deinen Platz im Live-Seminar.
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SUMMARY:Phagophobie - Diagnostik und Therapie
DESCRIPTION:Phagophobie (Schluckangst) therapieren: Weiterbildung zur psychogenen Dysphagie\nDie Phagophobie – also die psychogene Schluckangst – begegnet dir im logopädischen Alltag sowohl stationär als auch ambulant immer häufiger und stellt dich oft vor diagnostische und therapeutische Herausforderungen. In diesem Seminar bekommst du eine klar strukturierte\, praxiserprobte Methode\, mit der du Phagophobie gezielt diagnostizieren\, differenzieren und anschließend sicher therapieren kannst. \nWas ist Phagophobie (Schluckangst) und psychogene Dysphagie?\nDu lernst\, wie du Phagophobie und andere Formen der psychogenen Dysphagie von organisch bedingten Dysphagien abgrenzt und wie du FEES-Befunde systematisch in deine Diagnostik integrierst. Dabei verbindest du Fachwissen aus der Dysphagiologie mit psychologischen Grundlagen zu Angst\, psychogenen Störungen und dem dynamischen Interaktionsmodell nach Lazarus (2006)\, das als Referenzmodell für Diagnostik und Therapie dient. Das Seminar richtet sich an Logopädinnen\, Sprachtherapeutinnen und Fachpflegekräfte\, die ihre Kompetenz bei Schluckangst\, Phagophobie und psychogener Dysphagie gezielt ausbauen möchten. \nInhalte: Diagnostik und Therapie der Phagophobie\nIm Aufbau des Seminars beschäftigst du dich mit: psychogenen Störungen und typischen Begleiterkrankungen\, Differenzialdiagnosen zur Dysphagie\, dem Einfluss von Medikamenten auf Schluckstörungen\, den Mechanismen von Angst sowie der Ätiologie und Definition der Phagophobie. Darauf aufbauend lernst du ein strukturiertes diagnostisches Vorgehen kennen\, wendest konkrete Therapieschritte an und arbeitest mit praktischen Beispielen\, Fallvignetten und FEES-Befunden. \nDu erhältst speziell entwickelte Diagnostik- und Therapiebögen zur Phagophobie\, mit denen du deine Befundaufnahme\, Therapieplanung und -evaluation standardisiert dokumentieren kannst. Für deine Patient*innen stehen zusätzliche Übungsbögen zur Verfügung\, die du direkt in der Therapie bei Schluckangst und psychogener Dysphagie einsetzen kannst. Die Materialien werden dir komfortabel über einen Link bereitgestellt\, sodass du sie in deiner Praxis\, Klinik oder im ambulanten Setting sofort nutzen kannst. \nPhagophobie\, Schritt für Schritt in der logopädischen Praxis: Diagnostik-\, Therapie- und Übungsbögen für deine Patienten\nBesonders wertvoll ist der hohe Praxisbezug: Du kannst eigene Patientenbeispiele mitbringen\, die im Seminar gemeinsam besprochen und reflektiert werden. So überträgst du das erlernte Diagnostik- und Therapiekonzept direkt auf deinen Arbeitsalltag mit Betroffenen\, die unter Phagophobie oder Schluckangst leiden. Nach dem Seminar bist du in der Lage\, Phagophobie zu diagnostizieren\, differenzialdiagnostisch abzugrenzen\, FEES-Befunde zu interpretieren\, zielgerichtete Therapien zu planen und systematisch zu evaluieren. \nPhilipp Bonow – Experte für Dysphagie und Phagophobie\nGeleitet wird das Seminar von Philipp Bonow\, Logopäde (B.Sc. und M.Sc. Logopädie/Therapiewissenschaften)\, Vorstandsvorsitzender des Dysphagienetzwerk Deutschland e.V. (DNWD e.V.) und ausgewiesener Experte für Dysphagie und Phagophobie. Er verbindet langjährige praktische Erfahrung in der Behandlung von Dysphagien mit wissenschaftlicher Arbeit und der Ausbildung von Logopäd*innen sowie Fachpflegekräften\, unter anderem im Trachealkanülenmanagement. Damit profitierst du von einem Dozenten\, der höchsten Wert auf praxisnahe\, unmittelbar umsetzbare Inhalte legt und dir ein in Deutschland einzigartiges Weiterbildungskonzept zur psychogenen Dysphagie bietet.
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SUMMARY:Kursreihe F2 - Konzept nach Ulrike Funke
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SUMMARY:Intensivkurs: Wahrnehmung\, Interaktion- und Kommunikation bei Menschen im Autismus-Spektrum INTENSIVKURS
DESCRIPTION:Autismus Intensivkurs: Wahrnehmung\, Interaktion und Kommunikation in drei Tagen\nDer Inhalt des Seminars ist das Erkennen und Verstehen der autistischen Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung. Ziele dieser Arbeit sind gemeinsame Aufmerksamkeit und Freude sowie ein lebendiger Austausch und das Hinlenken zu regulierenden und bedeutungstragenden Informationen. Diese bieten eine optimale Grundlage für Beziehung\, Interaktion und Kommunikation und ermöglichen eine verbesserte Teilhabe und Lebensqualität. Unter Einbezug von körperorientierten Impulsen kann die Stresssymptomatik verringert\, die (Eigen-)Wahrnehmung verbessert und vielfältiges Lernen ermöglicht werden. \nMehr Zeit\, mehr Videos\, mehr Gruppenarbeit\nBei diesem Kurs nehmen wir uns drei Tage Zeit\, um die Therapiearbeit von Ulrike Funke kennenzulernen. Die Inhalte sind gleich dem regulären Basiskurs\, jedoch können die Teilnehmer:innen mit mehr Zeit\, mit weiteren Videos\, Geschichten und Gruppenarbeiten intensiver in diese Arbeit eintauchen. Dieser Kurs ist für Menschen\, die bereits wissen\, dass ein intensives und freudvolles Miteinander das wichtigste Ziel der gemeinsamen Arbeit ist. Auch Eltern\, die sich mehr Zeit für die Informationen nehmen möchten\, können teilnehmen. Zudem sind auch Ehemalige willkommen\, bei denen der Basiskurs bereits länger vorbei ist\, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten und die neugierig sind auf weitere Spiele\, Geschichten und Ideen. \nIdeen für die Therapiegestaltung: Videos und Entwicklungsverläufe\nDie Teilnehmenden bekommen zahlreiche Ideen zur Therapiegestaltung vermittelt. Zudem wird die Bedeutung der frühen Interaktion auf weitere Entwicklungsschritte erläutert. Mithilfe von Videos und verschiedenen Entwicklungsverläufen werden Hintergründe und die Arbeitsweise von Ulrike Funke anschaulich erklärt. \nAutismus-Therapie für Kinder\, Jugendliche und Erwachsene\nDie Herangehensweise eignet sich primär für die Therapie autistischer Kinder\, Jugendlicher und Erwachsener\, aber auch für Personen mit anderen tiefgreifenden Entwicklungsstörungen verbunden mit einer besonderen Wahrnehmung. \nSeminarinhalte im Überblick\n\nGrundlagen zu Autismus & Wahrnehmung\nHilfestellungen und Förderungsmöglichkeiten bezüglich Regulationsfähigkeiten\nInteraktion und Kommunikation\nEntwicklungsverläufe von Kindern anhand von Video- und Fallbeispielen\n\nKomm!ASS®: Das wahrnehmungsbasierte Therapiekonzept hinter dem Seminar\nDieses Seminar ist Teil des Therapiekonzeptes Komm!ASS® – ein wahrnehmungsbasiertes Therapiekonzept\, welches 2012 von Ulrike Funke entwickelt wurde. Dieser innovative und zugleich empathische Ansatz\, der den Menschen mit Wahrnehmungsbesonderheiten mit viel Respekt und Praxisnähe begegnet\, will dich unterstützen\, dein Gegenüber besser zu verstehen. Durch das Erkennen und Verstehen der autistischen Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung ist eine Verbesserung von Lebensqualität und Teilhabe möglich. \nJe nach Kurs sollen individuell Kompetenzen in verschiedenen Lebensbereichen aufgebaut oder gestärkt werden\, wie Regulation\, Ich-Bewusstsein\, Interaktion und Kommunikation\, aber auch für die Nahrungsaufnahme\, Stimmgebung und vieles mehr. \nDeine Dozentin: Ulrike Funke – Logopädin und Entwicklerin von Komm!ASS®\nUlrike Funke ist seit über 27 Jahren Logopädin und arbeitet mit einem starken Schwerpunkt auf autistischen Kindern und Jugendlichen. Aus dieser praktischen Erfahrung hat sie das wahrnehmungsbasierte Therapiekonzept Komm!ASS® entwickelt und gibt es in Fortbildungen und Veröffentlichungen weiter – unter anderem in ihren Büchern „Interaktion und Kommunikation im Autismus-Spektrum: Mit Komm!ASS® Sprache entdecken“ und „Kinder im Autismus-Spektrum verstehen und unterstützen“. Für sie ist das Verstehen der „anderen“ Wahrnehmung essenziell\, um individuelle und wirkungsvolle Impulse zu setzen\, die den Alltag der Betroffenen erleichtern und ihre Kommunikationsfähigkeit verbessern. \nDabei bleibt sie nah am Alltag der Betroffenen und teilt praktische Therapieideen auch anhand von Videobeispielen. Für Ulrike Funke ist es wichtig\, nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln\, sondern Freude und positive Veränderung erlebbar zu machen – etwa wenn Kinder zum ersten Mal richtig strahlen oder intensiver in Kontakt gehen. Diese positive Wirkung und die vielen berührenden Rückmeldungen aus der Praxis sind ihr Motivation und Antrieb. Bei Semifobi gibt sie außerdem den Aufbaukurs zur Wahrnehmung\, Interaktion und Kommunikation im Autismus-Spektrum. \nJetzt anmelden: Autismus Intensivkurs in Rheine\nNimm dir drei Tage Zeit für die autistische Wahrnehmung und sichere dir jetzt deinen Platz im Intensivkurs in Rheine. Melde dich direkt über diese Seite an.
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SUMMARY:Motivation und Gesundheitscoaching - Kommunikation als Schlüssel zum Therapieerfolg
DESCRIPTION:Patient:innen motivieren: Warum Kommunikation über den Therapieerfolg entscheidet\nDu hast einen guten Therapieplan\, die Übungen sind sinnvoll\, und trotzdem passiert zu Hause wenig? Patient:innen kommen unvorbereitet\, Angehörige ziehen nicht mit\, und die Motivation lässt nach wenigen Wochen nach. Das kostet dich Kraft und bremst den Therapieerfolg.\nOft liegt der Schlüssel nicht in der Methode\, sondern in der Kommunikation. Wie du mit Patient:innen und Angehörigen sprichst\, entscheidet mit darüber\, ob sie Verantwortung übernehmen und aktiv mitarbeiten. \nGesundheitscoaching in der Therapie: aus passiven Empfänger:innen werden aktive Co-Therapeut:innen\nIn dieser Online-Fortbildung lernst du\, wie du mit Gesundheitscoaching und motivierender Gesprächsführung Menschen zu nachhaltigem\, gesundem Handeln bewegst. Du lernst die Phasen der Verhaltensänderung kennen und erfährst\, wie du Patient:innen in der jeweiligen Phase passend ansprichst. So holst du sie dort ab\, wo sie gerade stehen\, statt gegen Widerstände anzuarbeiten. \nDas erwartet dich: Inhalte des Seminars\n\nDie Phasen der Verhaltensänderung verstehen und erkennen\nGrundlagen des Gesundheitscoachings in der Therapie\nKommunikative Strategien\, die Patient:innen zur Mitarbeit motivieren\nAngehörige gezielt einbinden und als Co-Therapeut:innen gewinnen\nSouverän reagieren\, wenn die Motivation sinkt\nPraxisbeispiele\, an denen du die Strategien direkt erarbeitest\n\nDein Nutzen: mehr Therapieerfolg\, weniger Kraftaufwand\nNach dem Seminar weißt du\, wie du Patient:innen und Angehörige aktiv zur Mitarbeit bewegst und Familienmitglieder als Co-Therapeut:innen gewinnst. Wenn die Motivation einmal sinkt\, reagierst du souverän\, statt dich darüber zu ärgern. Und du arbeitest auf Augenhöhe mit deinen Patient:innen\, ohne dich dabei selbst zu verausgaben. Das Beste daran: Gute Gesundheitskommunikation braucht nicht mehr Zeit in der Therapiestunde. Sie macht deine Arbeit leichter und schafft eine Win-win-Situation für deine Patient:innen und für dich. \nDeine Dozentin: Laura Grampp\, Expertin für Gesundheitskommunikation\nLaura Grampp ist akademische Sprachtherapeutin (B.Sc.) und Lehrlogopädin. In ihrem Masterstudium Health Communication (M.A.) hat sie Kommunikationswissenschaft und Psychologie verbunden und auf das Gesundheitswesen angewendet. Mit ihrem Unternehmen Patientengeflüster unterstützt sie Therapeut:innen und Mitarbeitende im Gesundheitswesen dabei\, durch gesunde Kommunikation die Mitarbeit von Patient:innen zu fördern und den eigenen Berufsalltag zu erleichtern.
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SUMMARY:Mutausbrüche in Aktion - erprobte Materialien und Spielideen bei selektivem Mutismus
DESCRIPTION:Praxisworkshop für die Therapie bei selektivem Mutismus\n„Mutausbrüche in Aktion“ ist eine Einladung\, Mut zu wagen und zu erleben. Du lernst nicht nur Methoden\, sondern eine Haltung kennen\, die in der Arbeit mit sprachlich blockierten Kindern vieles verändern kann. Die Mischung aus fundierter Theorie\, lebendigen Praxisbeispielen\, kreativen Anregungen und echter Beziehungsarbeit macht diesen Workshop zu einer bereichernden Erfahrung für alle\, die Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu mehr innerer Stärke begleiten wollen. Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die praktische Arbeit: Du lernst nicht nur theoretische Grundlagen und Hintergründe kennen\, sondern erlebst\, wie Beziehung\, Sicherheit und Spiel zu Schlüsseln werden\, um Sprachhemmungen Schritt für Schritt aufzulösen. In dieser Fortbildung geht es um Erfahren\, Ausprobieren und Mutmachen. Du bekommst die Gelegenheit\, dich selbst aktiv einzubringen\, Szenarien zu üben\, Methoden zu testen und eigene Ideen mit anderen Fachkräften zu reflektieren. \nAm Ende gehst du mit einem Koffer voller Ideen\, einem klareren Verständnis für die Dynamik des Mutismus und vor allem mit neuem Vertrauen in deine professionelle Intuition nach Hause. Denn Mut entsteht dort\, wo Beziehung wächst – und genau das wirst du in diesem Seminar erfahren. \nWenn Kinder oder Jugendliche in bestimmten Situationen verstummen\, berührt das alle Beteiligten tief – Eltern\, Pädagog:innen und Therapeut:innen gleichermaßen\nSelektiver Mutismus ist kein „Nicht-Wollen“\, sondern Ausdruck einer real wahrgenommenen Unsicherheit \, einer Blockade zwischen Innen- und Außenwelt\, zwischen Fühlen und Handeln. Gerade in pädagogischen\, logopädischen und therapeutischen Berufen braucht es Mut\, Geduld und kreative Wege\, um diesen Kindern den Weg aus dem Schweigen zu erleichtern. Dieses Seminar lädt dich ein\, Mutismus als Möglichkeiten\, vielfältige Formen der Begegnung und Kommunikation zu entdecken. In vielen therapeutischen und pädagogischen Einrichtungen begegnen Fachkräfte immer wieder Kindern\, die zwar sprechen könnten\, es aber in bestimmten sozialen Kontexten einfach nicht können. Diese Kinder verstummen in der Schule\, in der Kita oder in Therapie\, obwohl sie zu Hause oft völlig unbefangen kommunizieren. Für viele Fachpersonen ist das zunächst ein Rätsel – und nicht selten auch eine Quelle von Unsicherheit. Wie kann ich ein Kind begleiten\, das mit mir nicht spricht? Wie kann Nähe entstehen\, wenn Sprache fehlt? Und was bedeutet Vertrauen\, wenn zunächst nur Blickkontakte und Gesten vorhanden sind? \nVeränderung geschieht nicht durch Druck\, sondern durch Beziehung\nDieses Seminar richtet sich genau an dich\, wenn du dir für solche Situationen mehr Handwerkszeug\, Sicherheit und kreative Ideen wünschst. Es bietet dir fachlich fundierte und zugleich lebensnahe Antworten auf Fragen\, die dich in der Arbeit mit mutistischen Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Dabei geht es nicht um starre Therapieschemata\, sondern um eine praxiserprobte Haltung: Verständnis\, Leichtigkeit und feines Wahrnehmen sind die Basis\, auf der sich das Schweigen langsam in Mut verwandeln darf. In einem großen Methodenkoffer voller erprobter Materialien und Spielideen lernst du\, wie du die ersten Stunden mit Kind und Eltern so gestaltest\, dass Vertrauen und Beziehung wachsen. Du erfährst\, welche Rituale\, Medien und Rahmenbedingungen helfen können\, ein Gefühl von Sicherheit zu schaffen. Dabei wird deutlich: Veränderung geschieht nicht durch Druck\, sondern durch Beziehung. \nInhalte und Methoden\nNach einer Einführung in die Entstehungsbedingungen und typischen Merkmale des selektiven Mutismus erhältst du einen Überblick über die etablierte Therapieansätze im deutschsprachigen Raum\, darunter: \n\nSystemische Mutismustherapie (SYMUT®)\nDortmunder Mutismus Therapie (DortMuT®)\nMutig sprechen (Sabine Laerum)\nDarüber hinaus werden auch Ergänzungen aus unterstützenden Methoden vorgestellt: Elemente aus der MarteMeo-Arbeit\, aus dem OptiMind-Elterntraining® und aus der Integrativen Lerntherapie zeigen\, wie du individuelle Prozesse gestalten kannst.\n\nVom Schweigen zum Sprechen – kleine Schritte\, große Wirkung\nEin Schwerpunkt des Seminars liegt auf den frühen Phasen der Begleitung. Carolin Schröter zeigt\, wie sich im ersten Kontakt die Grundlage für eine gelingende Zusammenarbeit legt. Sie vermittelt\, wie du Kommunikation aufbaust\, über Blicke\, Bewegungen\, Gesten und vor allem über das gemeinsame Tun. Rollenspiele und Videobeispiele veranschaulichen\, wie kleine Schritte allmählich zu ersten sprachlichen Äußerungen führen. Teilnehmende erleben selbst\, wie sich die Perspektive eines Kindes mit selektivem Mutismus anfühlt – was Sicherheit stärkt\, aber auch\, was überfordern kann. Diese Selbsterfahrung ist ein wesentlicher Teil des Workshops\, denn sie ermöglicht\, therapeutisches Vorgehen nicht nur zu verstehen\, sondern unmittelbar zu spüren. Dabei geht es vor allem um die Kinder selbst. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit dem Umfeld – mit Eltern\, Lehrkräften und Pädagog:innen. Denn nachhaltige Fortschritte entstehen fast immer dann\, wenn alle Beteiligten eine gemeinsame Sprache finden. \nKreative Praxisideen\, die Mut machen\nCarolin Schröter legt großen Wert auf eine kreative und zugleich strukturierte Arbeitsweise. Im Workshop werden zahlreiche erprobte Materialien vorgestellt – von Mut-Büchern und Hilfsmitteln bis hin zu motivierenden Spielideen. Diese Tools kannst du direkt in deiner eigenen Praxis\, Schule oder Einrichtung einsetzen. Ziel ist es\, dass du anschließend nicht nur inspiriert\, sondern auch ganz konkret ausgestattet in deinen Berufsalltag zurückkehrst. Besonders praxisnah ist der Fokus auf kindgerechte Psychoedukation: Wie kann man Kindern\, die kaum sprechen\, erklären\, was mit ihnen passiert? Wie kann man das „Mutmuskel-Training“ humorvoll und leicht vermitteln? Anhand praktischer Beispiele lernst du\, komplexe Prozesse in Bilder\, Geschichten und Spielformen zu übersetzen\, die Kinder emotional abholen. \nVerbindung von Theorie\, Erfahrung und Haltung\nIn der Arbeit mit selektivem Mutismus zählen nicht nur Methoden\, sondern vor allem Haltung und Beziehung. Theorie wird niemals trocken vermittelt\, sondern stets mit praktischen Beispielen und Anekdoten aus dem Arbeitsalltag verbunden. Du lernst\, woran du erkennst\, ob ein Kind bereit für den nächsten Schritt ist\, wie du Fortschritte stabilisierst und Rückschritte liebevoll auffangen kannst. Besonders der Aspekt der Kleinschrittigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch den Workshop: Sowohl Kinder als auch Fachkräfte sollen das Gefühl entwickeln\, Handlungsspielraum zu haben und etwas bewirken zu können. \nFür wen ist dieser Workshop geeignet?\nDieses Seminar richtet sich an Fachkräfte aus Sprachtherapie\, Logopädie\, Ergotherapie\, Psychotherapie\, Lerntherapie sowie an pädagogische Mitarbeiter:innen in Kitas\, Schulen und sozialpädagogischen Einrichtungen. Auch Interessierte aus angrenzenden Berufsgruppen\, die mit mutistischen Kindern arbeiten\, sind herzlich willkommen. Unabhängig vom Vorwissen profitieren sowohl Einsteiger:innen\, die erste Erfahrungen mit selektiv mutistischen Klient:innen sammeln möchten\, als auch erfahrene Therapeut:innen\, die neue Impulse und Materialideen suchen. Die praxisnahe Gestaltung ermöglicht es\, theoretisches Wissen direkt auf die eigene Arbeitssituation zu übertragen. \nÜber die Dozentin\nCarolin Schröter ist seit 15 Jahren als akademische Sprachtherapeutin tätig und hat von 2010 bis 2025 im ZAPP Berlin gearbeitet\, wo sie sowohl den Bereich der auditiven Verarbeitung als auch die Integrative Lerntherapie leitete. Ihre Spezialisierung auf den selektiven Mutismus entwickelte sich aus einer intensiven therapeutischen und persönlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen. Sie ist zertifiziert in mehreren Therapieansätzen – SYMUT®\, DortMuT® sowie Mutig sprechen – und kombiniert diese Methoden mit Elementen aus MarteMeo und dem OptiMind-Elterntraining®. Mit der Gründung des ZAPP-Mutismus im Jahr 2025 hat sie in Berlin ein Beratungs- und Therapiezentrum geschaffen\, das sich auf die Intensiv-Intervall-Therapie bei Mutismus spezialisiert. Ihr Credo lautet: „Be yourself. Everyone else is already taken.“ Dieses Motto zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Arbeit – geprägt von Authentizität\, Humor und einem tiefen Respekt für jedes einzelne Kind.  Carolin Schröter liebt es\, mit Menschen neue Wege zu gehen und sie dabei zu unterstützen\, ihre eigenen Ressourcen zu entdecken. In ihrer therapeutischen Haltung verbindet sie analytisches Denken mit emotionaler Wärme\, Struktur mit Kreativität und fachliche Präzision mit Leichtigkeit. Ihre Seminare zeichnen sich durch eine wertschätzende Atmosphäre\, klare Sprache und gelebten Praxisbezug aus.
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SUMMARY:Trinken und Essen bei Menschen im Autismus-Spektrum
DESCRIPTION:Trinken und Essen bei Menschen im Autismus-Spektrum: Nahrungsaufnahme wahrnehmungsorientiert unterstützen\nTrinken und Essen sind hochkomplexe sensorische und motorische Vorgänge. Sie sind verbunden mit einer Vielzahl von Spürimpulsen wie dem Geschmack oder dem Geruch\, aber auch propriozeptive und taktile sowie auditive und visuelle Informationen müssen verarbeitet werden. Viele autistische Menschen haben\, bedingt durch ihre autistische Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung\, zum Teil gravierende Schwierigkeiten bei der Aufnahme und der Verarbeitung von Nahrung. \nHilfen für eine nährstoff- und variantenreiche Ernährung\nIm Seminar erfährst du\, welche Hilfen zur Verbesserung der Nahrungsaufnahme beitragen und damit eine nährstoff- und variantenreiche Ernährung ermöglichen. Genuss von Trinken und Essen soll erlebbar werden. \nPraxis: Körperübungen in Gruppenarbeiten und ergänzende Unterlagen\nIn dem Intensivseminar werden u. a. die Körperübungen in Gruppenarbeiten praktisch angeleitet. Es gibt zudem weitere Hilfestellungen und ergänzende Unterlagen\, wie eine wahrnehmungsorientierte Trink- und Esstherapie strukturell aufgebaut werden kann. \nSeminarinhalte im Überblick\n\nEinleitung zum Thema Autismus und andere Wahrnehmung\nKlärung der Begriffe Hypersensibilität\, Hyposensibilität; impulssuchend; impulsvermeidend; Monowahrnehmung; Polywahrnehmung\nDifferenziertes Erörtern der verschiedenen Wahrnehmungsbereiche und deren Bedeutung für die Nahrungsaufnahme\nGezielte Impulssetzung zur Verbesserung der Wahrnehmung und damit der Nahrungsaufnahme\n\nHinweise zur Teilnahme\nAnmerkung: Ein Basiskurs von Ulrike Funke ist nicht Voraussetzung zum Besuch des Seminars. \nZielgruppe: Dieses Seminar ist für jeden empfehlenswert\, der autistische Menschen therapiert oder begleitet. \nKomm!ASS®: Das wahrnehmungsbasierte Therapiekonzept hinter dem Seminar\nDieses Seminar ist Teil des Therapiekonzeptes Komm!ASS® – ein wahrnehmungsbasiertes Therapiekonzept\, welches 2012 von Ulrike Funke entwickelt wurde. Dieser innovative und zugleich empathische Ansatz\, der den Menschen mit Wahrnehmungsbesonderheiten mit viel Respekt und Praxisnähe begegnet\, will dich unterstützen\, dein Gegenüber besser zu verstehen. Durch das Erkennen und Verstehen der autistischen Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung ist eine Verbesserung von Lebensqualität und Teilhabe möglich. \nJe nach Kurs sollen individuell Kompetenzen in verschiedenen Lebensbereichen aufgebaut oder gestärkt werden\, wie Regulation\, Ich-Bewusstsein\, Interaktion und Kommunikation\, aber auch für die Nahrungsaufnahme\, Stimmgebung und vieles mehr. \nDeine Dozentin: Ulrike Funke – Logopädin und Entwicklerin von Komm!ASS®\nUlrike Funke ist seit über 27 Jahren Logopädin und arbeitet mit einem starken Schwerpunkt auf autistischen Kindern und Jugendlichen. Aus dieser praktischen Erfahrung hat sie das wahrnehmungsbasierte Therapiekonzept Komm!ASS® entwickelt und gibt es in Fortbildungen und Veröffentlichungen weiter – unter anderem in ihren Büchern „Interaktion und Kommunikation im Autismus-Spektrum: Mit Komm!ASS® Sprache entdecken“ und „Kinder im Autismus-Spektrum verstehen und unterstützen“. Für sie ist das Verstehen der „anderen“ Wahrnehmung essenziell\, um individuelle und wirkungsvolle Impulse zu setzen\, die den Alltag der Betroffenen erleichtern und ihre Kommunikationsfähigkeit verbessern. \nDabei bleibt sie nah am Alltag der Betroffenen und teilt praktische Therapieideen auch anhand von Videobeispielen. Für Ulrike Funke ist es wichtig\, nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln\, sondern Freude und positive Veränderung erlebbar zu machen – etwa wenn Kinder zum ersten Mal richtig strahlen oder intensiver in Kontakt gehen. Diese positive Wirkung und die vielen berührenden Rückmeldungen aus der Praxis sind ihr Motivation und Antrieb. Bei Semifobi gibt sie außerdem den Aufbaukurs zur Wahrnehmung\, Interaktion und Kommunikation im Autismus-Spektrum. \nJetzt anmelden: Trinken und Essen bei Autismus in Rheine\nLerne\, wie du Menschen im Autismus-Spektrum beim Trinken und Essen wahrnehmungsorientiert unterstützt. Sichere dir jetzt deinen Platz in Rheine und melde dich direkt über diese Seite an.
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