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SUMMARY:PDA - Pathological Demand Avoidance - Eine kurze Einführung
DESCRIPTION:Das Phänomen PDA (Pathological Demand Avoidance) ist kontrovers – und gewinnt in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit. PDA beschreibt ein Verhaltensmuster\, bei dem betroffene Kinder und Jugendliche alltägliche Aufforderungen\, Erwartungen und Grenzen besonders stark vermeiden oder ablehnen – oft unabhängig davon\, ob die Anforderung angenehm oder unangenehm ist. Dieses Vermeidungsverhalten geht häufig einher mit einem hohen Kontrollbedürfnis\, starken Stimmungsschwankungen und der Tendenz\, soziale Erwartungen zu umgehen. Immer häufiger stoßen Fachkräfte aus Therapie\, Pädagogik und Beratung auf Kinder und Jugendliche\, die sich trotz Autismus-Diagnose nicht mit klassischen autismusspezifischen Ansätzen erreichen lassen. PDA fordert ein Umdenken – und genau hier setzt dieses Seminar an: Du gewinnst Sicherheit im Erkennen und Verstehen und kannst dein Handeln im Alltag besser darauf abstimmen. \nVor allem Eltern autistischer Kinder erkennen ihre Kinder in diesen Verhaltensweisen wieder\, erhalten dafür aber kaum Hilfe und Anerkennung. Da sich Methodik und Herangehensweise bei PDA von einer klassisch autismusspezifischen Arbeit unterscheiden\, braucht es fundiertes Wissen über das Phänomen\, um passgenaue Unterstützung leisten zu können. \nWas dich in diesem Seminar erwartet\nDu erhältst eine kurze und prägnante Einführung in das Thema PDA. Im Fokus stehen die zentralen Merkmale\, typische Verhaltensmuster und die Besonderheiten im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen. Besonders geeignet ist das Format für alle\, die noch nicht viel Vorwissen mitbringen und sich einen aktuellen\, praxisnahen Überblick über das Phänomen wünschen. \nÜber die Dozentin: Sarah Weber\nSarah Weber ist studierte Sonderpädagogin (M.Ed.) mit über acht Jahren Erfahrung im Autismus-Bereich. Aktuell promoviert sie im Bereich der Sonderpädagogik und ist Gründerin sowie Geschäftsführerin der AutisPlus GmbH – einem Autismuskompetenzzentrum für Förderung\, Beratung und Schulung. Sie hat mehrere Fachartikel zum Thema PDA publiziert\, hält regelmäßig Vorträge zu Autismus in ganz Deutschland und ist Gast in verschiedenen Podcasts im Bereich Psychologie und Pädagogik (u. a. „Kapierfehler”\, „Sensibel Sein” mit Britta Sperling\, „familienstark”). Derzeit entwickelt sie eine eigene Methode für die autismusspezifische Förderung.
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SUMMARY:Elternarbeit in der Mutismustherapie - Vertiefungsworkshop
DESCRIPTION:Das Seminar richtet sich an TherapeutInnen\, die mit dem Störungsbild selektiver Mutismus arbeiten und mit Elternfragen und Elternarbeit konfrontiert sind\, Fragen haben oder weitere Ideen sammeln möchten.\nElternarbeit wird in den Therapien immer wichtiger und intensiver nötig. In diesem Workshop werden wir die grundlegenden Aspekte der Elternarbeit vertiefen\, anhand alter und neuer Materialien und Fallbeispiele auf Notwendigkeiten und typische Unsicherheiten und Fragen von Eltern eingehen.\n  \n  \n  \n 
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CATEGORIES:Gesprächsführung,Logopädie Interdisziplinär,Mutismus,Neurodiversität/ Mutismus,Pädagogik & Logo,Therapie-Unterstützung
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SUMMARY:Förderung von Lesefertigkeiten in der Logopädie
DESCRIPTION:Lesefertigkeiten fördern in der Logopädie: Wenn der Leseerwerb nicht gelingen will\nImmer mehr Kinder tun sich in den ersten Schuljahren schwer damit\, grundlegende Lesefertigkeiten aufzubauen. In deiner Praxis begegnen dir diese Kinder vielleicht täglich: Sie raten statt zu lesen\, verlieren schnell die Motivation oder fallen im Unterricht zurück. In dieser Online-Fortbildung lernst du\, wie du Lesefertigkeiten in der Logopädie gezielt diagnostizierst und wirksam förderst\, bevor aus kleinen Schwierigkeiten große werden. \nLeseerwerb verstehen: Grundlagen und typische Stolpersteine\nWer Lesen fördern will\, muss wissen\, wie der Leseprozess funktioniert. Du erfährst\, wie Kinder lesen lernen\, wo typische Herausforderungen im Leseerwerb entstehen und welche Vorläuferfähigkeiten dafür entscheidend sind. So erkennst du Risikofaktoren früh und kannst bei leseauffälligen Kindern rechtzeitig ansetzen. \nSeminarinhalte: Diagnostik und Förderung von Lesefertigkeiten\n\nGrundlagen des Leseprozesses\nTypische Schwierigkeiten im Leseerwerb\nBedeutung der Vorläuferfähigkeiten\nDiagnostik von Lesefertigkeiten mit standardisierten und informellen Verfahren\nEvidenzbasierte Förderansätze für die logopädische Therapie\nFrüherkennung von Risikofaktoren\nAufbau eines strukturierten Förderplans für basale Lesefertigkeiten\n\nDas nimmst du für deine Praxis mit\nNach dem Seminar kannst du diagnostische Entscheidungen sicher treffen\, deine Therapie planen und die Förderung individuell auf das einzelne Kind abstimmen. Du nimmst einen strukturierten Plan zur Förderung basaler Lesefertigkeiten mit\, den du an deine Praxis anpassen und direkt umsetzen kannst. Das Seminar richtet sich an Logopäd:innen\, ebenso an pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte\, die mit Vorschul- und Grundschulkindern arbeiten. \nDigitale Förderkarteien und Beobachtungsbögen inklusive\nDu erhältst Zugang zu digitalen Förderkarteien mit Methodenkarten und Materialien sowie zu Beobachtungsbögen zum Download. Damit setzt du die Inhalte sofort in der Therapie um und dokumentierst Fortschritte nachvollziehbar. \nDeine Dozentin: Maren Wallbaum – Expertise aus Forschung und Praxis\nMaren Wallbaum ist staatlich anerkannte Logopädin und Sonderpädagogin und arbeitet seit Jahren mit dem Schwerpunkt Lese-Rechtschreibstörungen. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Grundschuldidaktik an der Leibniz Universität Hannover und promoviert zur Lesediagnostik mithilfe künstlicher Intelligenz bei Kindern mit Lese-Rechtschreibstörungen. Als Host des sprachtherapeutischen Podcasts „DiaLogo“ verbindet sie wissenschaftliche Evidenz mit großer Praxisnähe. Bei Semifobi gibt sie außerdem das kürzere Online-Seminar Vorlesen in der Therapie – Lesefertigkeiten gezielt fördern\, in dem du Vorlesen gezielt als therapeutisches Mittel einsetzt. \nJetzt anmelden und Lesefertigkeiten wirksam fördern\nSichere dir deinen Platz im Online-Live-Seminar am 16. Oktober 2026 und starte mit einem klaren Plan in die Leseförderung. Wir freuen uns auf dich!
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SUMMARY:DortMuT – die Dortmunder Mutismus-Therapie für Kinder und Jugendliche
DESCRIPTION:Dieses praxisnahe Seminar zeigt dir\, wie du Kinder und Jugendliche mit selektivem Mutismus nachhaltig unterstützt\, Vertrauen aufbaust und Kommunikation Schritt für Schritt förderst.\nDie DortMuT-Methode verbindet therapeutisches Know-how mit kreativen Interventionen und ist für Fachkräfte aus Logopädie\, Heilpädagogik\, Ergotherapie\, Psychotherapie\, Kunst- und Musiktherapie sowie für pädagogisches Personal aus Kita und Schule geeignet. \nWas DortMuT so besonders macht\nSelektiver Mutismus ist ein vielschichtiges Kommunikationsphänomen. Mit der Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT) lernst du\, das Schweigen nicht als Widerstand\, sondern als Ausdruck eines inneren Schutzmechanismus zu verstehen. Das Seminar vermittelt dir\, wie du mutistische Kinder und Jugendliche sicher begleitest – von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Transfer in den Alltag. Im Zentrum steht der lösungsorientierte\, kreative Ansatz der DortMuT-Therapie\, der individuell auf die Situation und Bedürfnisse der Betroffenen angepasst wird. \nSchweigen verstehen – mit DortMuT Zugänge zu innerer Sicherheit schaffen\nIm Seminar wirst du systematisch in die Haltung und das methodische Vorgehen  DortMuT eingeführt. Zunächst vertiefst du die theoretischen Grundlagen zur Definition\, Symptomatik und Abgrenzung des selektiven Mutismus von anderen Störungsbildern. Du erfährst\, wie sich mit der DortMuT-Diagnostik das Schweigen verstehen und Hypothesen zur inneren Logik entwickeln lassen. Konkret lernst du\, Erstkontakte mit schweigenden Kindern und Jugendlichen zu gestalten und dabei je nach Altersstufe unterschiedliche Herangehensweisen zu wählen. \nEin zentrales Element ist der „Safe Place“ – der sichere Ort\, der Vertrauen schafft und die Basis für weitere Schritte bildet. Darauf aufbauend folgt die Arbeit mit Symbol- und Rollenspiel\, bei der insbesondere der Einsatz von Handpuppen als kommunikative Brücke zwischen Kind und Fachkraft eine wichtige Rolle spielt. Du entwickelst Strategien\, um nonverbale und verbale Ausdrucksformen gezielt zu fördern – von der ersten Geste bis zum gesprochenen Wort. Abschließend lernst du\, wie du die Ergebnisse durch Transfer- und Vernetzungsarbeit in das Lebensumfeld des Kindes – etwa Familie\, Kita und Schule – einbeziehen kannst\, um nachhaltige Fortschritte zu sichern. \nWachsendes Vertrauen\, wachsende Sprache – dein Nutzen aus dem DortMuT-Seminar\nNach Abschluss des DortMuT-Seminars kennst du: \n\nalle wichtigen Kriterien zur Diagnostik und Abgrenzung des selektiven Mutismus\,\ndas theoretische Fundament der Dortmunder Mutismus-Therapie\,\nWege\, um Kontakt zu schweigenden Kindern aufzubauen\,\nkreative Methoden wie Handpuppeneinsatz und Symbolspiel\,\nkonkrete Vorgehensweisen zum Aufbau der (non)verbalen Kommunikation\,\nStrategien zur Eltern- und Umfeldbeteiligung und zur nachhaltigen Vernetzung.\n\nSo kannst du dein therapeutisches oder pädagogisches Handeln sicher und wirksam erweitern – ganz im Sinne der DortMuT-Philosophie: Verstehen\, Vertrauen\, Verändern. \nVon Erfahrung getragen: DortMuT in der Praxis\nDie Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT) fußt auf dem Ansatz von Nitza Katz-Bernstein und wurde vom Tesm des Sprachtherapeutischen Ambulatoriums an der TU Dortmund in langjähriger Arbeit mit betroffenen Kindern und Familien weiterentwickelt. Kerstin Bahrfeck bringt tiefes Fachwissen\, authentische Fallbeispiele und praxisnahe Übungen ein\, sodass du die methodischen Vorgehensweisen der DortMuT direkt in deinem Berufsalltag nutzen kannst. Sie verfügt über eine außergewöhnlich breite fachliche Basis\, die sie in ihrer therapeutischen Arbeit wie auch in ihren Seminaren gezielt für Kinder\, Jugendliche und Erwachsene mit selektivem Mutismus einsetzt. \nKerstin Bahrfeck ist Mitentwicklerin der Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT)\, leitet das deutschlandweite Dortmunder Mutismus-Netzwerk (DortMuN) im Dortmunder Mutismus Zentrum (DortMuZ) und arbeitet in eigener psychotherapeutischer Praxis mit den Schwerpunkten Sprechangst und selektiver Mutismus. In ihrer Rolle als Fortbildungsreferentin und Lehrbeauftragte (u. a. an der Universität zu Köln) wird sie für ihren klar strukturierten\, praxisnahen Unterricht geschätzt\, in dem sie komplexe fachliche Inhalte verständlich\, wertschätzend und mit viel Erfahrung aus dem klinischen Alltag vermittelt. \nDiese Online Semifobis von Kerstin Bahrfeck findest du im Semifobi Jahresprogramm:\n\nSelektiver Mutismus in der Schule – am 08.06.2026\nDortMuT – am 15./ 16.10.2026\nGruppentherapie mit selektiv mutistischen oder sprechängstlichen Jugendlichen am 09.11.2026
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