Provokation, Rückzug und Widerstand
Impulse für herausfordernde Situationen in der Kindertherapie. Das Basissinn-Konzept®
Zusammenhang zwischen Verhalten und Wahrnehmungsbesonderheiten verstehen
Herausfordernde Verhaltensweisen wie Provokation, Rückzug oder Widerstand gehören zum therapeutischen Alltag – und bringen Fachkräfte nicht selten an ihre Grenzen. Doch genau hier liegt ein oft unterschätztes Potenzial: Diese Verhaltensweisen sind mehr als „Störungen“ – sie sind Ausdruck individueller Wahrnehmungsbesonderheiten und können gezielt therapeutisch genutzt werden.
Neuer Blick auf Widerstand, Provokation und Rückzug als therapeutische Chance
In diesem praxisnahen Online-Seminar zeigt Andreas Heimer, wie du den Blick auf scheinbar schwieriges Verhalten verändern und neue, kreative Therapieansätze entwickeln kannst. Du lernst, die Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung, Reizverarbeitung sowie Reizsuche und Reizvermeidung besser zu verstehen – und daraus konkrete Handlungsstrategien abzuleiten.
Reizsuche und Reizvermeidung gezielt einordnen und nutzen
Ein besonderer Fokus liegt auf der eigenen Wahrnehmung: Durch Selbsterfahrungsanteile („Hopplas“ und „Juchhus“) entwickelst du ein tieferes Verständnis für die inneren Prozesse deiner Patient:innen. So entsteht ein Perspektivwechsel, der den therapeutischen Umgang nachhaltig verändert.
Ausgangspunkt des Seminars sind reale, herausfordernde Verhaltensweisen von Kindern, die als Grundlage für Theorie, Reflexion und Praxis dienen. Ergänzt wird das Seminar durch fundierte Einblicke in Wahrnehmungsprozesse sowie die Einführung in den Beobachtungsbogen des Basissinn-Konzeptes als konkretes Handwerkszeug für deine Praxis. Dieses Seminar richtet sich an Therapeut:innen, Pädagog:innen und Fachkräfte, die herausforderndes Verhalten besser verstehen und ihre therapeutischen Handlungsmöglichkeiten erweitern möchten.
Lernziel
• Der gemeinhin unterschätzte Bezug schwieriger Verhaltensweisen zu Wahrnehmungsbesonderheiten wird erkannt und therapeutisch nutzbar
• Es gibt Hopplas (“das passiert mir…”) und Juchhus (“das tut mir gut !”) und gaaaanz viel dazwischen
• Was Reizsuche und Reizvermeidung damit zu tun haben
Aufbau
Ausgangspunkt für alle Seminarinhalte sind herausfordernde kindliche Verhaltensweisen. Die Kinder stellen uns diese selber vor. Theoretische Hintergründe zu Wahrnehmungsprozessen und -besonderheiten legen die Basis für einen kreativeren Umgang damit. Wahrnehmungsselbsterfahrungen vertiefen die Erkenntnisse. Der Beobachtungsbogen des Basissinn-Konzeptes wird als Handwerkszeug vorgestellt.
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Andreas Heimer
Andreas Heimer war mehr als 30 Jahren im Kinder- und Jugendbereich physiotherapeutisch tätig. Dabei erforschte er die Zusammenhänge zwischen schwierigen, herausfordernden kindlichen Verhaltensweisen und Wahrnehmungsbesonderheiten. Gebündelt hat er seine Erkenntnisse im Basissinn-Konzept®. Zwei Bücher sind bislang dazu erschienen.