In-Vivo-Arbeit (IVA) in der Stottermodifikation

In-Vivo-Arbeit in der Stottermodifikation mit Jugendlichen und Erwachsenen – eine Handlungshilfe

Mehr Sicherheit im Alltag durch gezielte In-Vivo-Arbeit

In der Arbeit mit stotternden Jugendlichen und Erwachsenen entscheidet sich der Therapieerfolg oft außerhalb des Therapieraums. Genau hier setzt die In-Vivo-Arbeit an: Du lernst, wie du reale Alltagssituationen gezielt nutzt, um Therapieinhalte nachhaltig zu festigen und echte Fortschritte zu ermöglichen. Dieses Seminar zeigt dir praxisnah, wie du In-Vivo-Sequenzen effektiv planst und umsetzt – für mehr Sicherheit, Motivation und echten Transfer in den Alltag deiner Patient:innen.

Struktur, Planung und konkrete Umsetzung

Im Mittelpunkt steht die strukturierte und patient:innenorientierte Gestaltung von In-Vivo-Arbeit innerhalb der Stottermodifikationstherapie. Du erfährst, wie du mithilfe von Angsthierarchien passende Situationen entwickelst und individuell auf deine Klient:innen abstimmst. Dabei bekommst du konkrete Ideen für Indoor- und Outdoor-Settings, die sich direkt in deinen Therapiealltag integrieren lassen. Gleichzeitig beleuchtet das Seminar die Rolle und Kompetenzen des/der In-Vivo-Trainer:in sowie zentrale Aspekte in Durchführung und Reflexion.

Motivation fördern und Widerstände verstehen

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Umgang mit Widerständen und der gezielten Förderung der Therapiemotivation. Du erhältst Impulse aus dem „Stages-of-Change-Modell“, die dir helfen, die Therapiebereitschaft besser einzuschätzen und gezielt zu stärken. So kannst du In-Vivo-Arbeit nicht nur punktuell, sondern kontinuierlich und wirksam in alle Therapiephasen integrieren.

📓Redefluss
📅 4 Wochen nach Buchung verfügbar in unserem 24/7-Shop
🎓 Sascha Inderwisch, Logopäde, Lehrlogopäde
💰55€
🚩 3 UE
📌online als Aufzeichnung
👑 exklusiv nur bei Semifobi
In der Stottermodifikationstherapie ist der zielgerichtete Einsatz der im Therapieraum erarbeiteten Methoden in realen Lebenssituationen unabdingbar für einen Therapieerfolg und sollte in allen Therapiephasen und nicht erst gegen Therapieende erfolgen. In-Vivo-Arbeit (IVA) ist eine etablierte Möglichkeit zur Ausweitung und Festigung von Therapieinhalten und hat zudem eine hohe Bedeutung für Desensibilisierung und Alltagstransfer.

Lernziel

• Zielgerichtete und patient:innenorientierte Planung von In-Vivo-Sequezen mittels einer Angsthierarchie
• Kenntnis über die Fähigkeiten des/der In-Vivo-Trainer:in
• Kenntnis über zu beachtende Aspekte in der Durchführung und Reflexion
• Anregungen zu möglichen In-Vivo-Situationen (Indoor- und Outdoor)
• Erfassung von Widerständen und Anregungen zur Förderung der Therapiemotivation

Aufbau

Diese Online-Seminaraufzeichnung verdeutlicht die Bedeutung der In-Vivo-Arbeit in der Stottertherapie für einen erfolgreichen Therapietransfer und stellt ein exemplarsisches Vorgehen zur Gestaltung (Planung, Durchführung, Auswertung) der In-Vivo-Arbeit in der Stottermodifikationstherapie mit Jugendlichen und Erwachsenen vor.

Gut zu wissen

Eine Handlungshilfe zur Erfassung der Therapiebereitschaft und Förderung der Motivation wird theoretisch in Anlehnung an das „Fife-Stages-of-Change-Modell“ vorgestellt.

Jetzt teilnehmen!

55,00 

Sascha Inderwisch

Logopäde, Lehrlogopäde

Sascha Inderwisch ist Logopäde und Lehrlogopäde und tätig in der Aus- und Weiterbildung von Logopäd:innen, sowie in eigener Praxis.
Nach dem Staatsexamen zum Logopäden absolvierte er den Bachelorstudiengang der Medizinalfachberufe (FH Nordhessen) und den Masterstudiengang der Erwachsenenbildung (TU Kaiserslautern).

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