Die Arbeit mit schwerbehinderten Kindern und Frühchen und deren Angehörigen stellt uns Therapeuten vor eine große Herausforderung.
Im Seminar bekommen die TeilnehmerInnen Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie im Rahmen der Therapie eigenes Wissen effektiv weitergeben können.
in der logopädischen/ergotherapeutischen/physiotherapeutischen Therapie behandeln? Aber klar!
Mit dem NRF-Konzept (neurophysiologische Integration von Restreaktionen frühkindlicher Bewegungsmuster) kannst du die nachträgliche Reflexintegration in deine Therapien einfließen lassen.
In diesem Präsenzseminar lernst du, wie du Kinder mit Dysgrammatismus durch Geschichten, Spiele und Spannungselemente wirksam und mit viel Spaß grammatikalisch fördern kannst. Du erhältst einen prall gefüllten Werkzeugkoffer an spielerischen, multisensorischen Methoden, mit denen du Satzbau und morphologische Strukturen alltagsnah trainierst. So kannst du deine Grammatiktherapie gezielt planen, Aufmerksamkeit und Motivation der Kinder hochhalten und ihnen mehr Möglichkeiten zur Selbstkorrektur eröffnen. Dozentin Ann‑Kathrin Schäfer bringt dabei ihre große Praxis- und Lehrerfahrung ein und legt Wert darauf, dass du alles Gelernte direkt in deinem Therapiealltag umsetzen kannst
Im Seminar bekommst du einen strukturierten Überblick über zentrale Formen der UK: körpereigene Kommunikation (Blick, Mimik, Gebärden), nicht-elektronische Hilfsmittel (Symbolkarten, Kommunikationsbücher, Tafeln) und elektronische Kommunikationshilfen mit und ohne Sprachausgabe (Apps, Talker, Augensteuerung). Du lernst Grundlagen der Diagnostik kennen – z. B. Einschätzung des kommunikativen Entwicklungsstandes, Beobachtung im Alltag, strukturierte Testverfahren und Hilfsmittel-Erprobung – und erfährst, welche Informationen für eine fundierte UK-Empfehlung wichtig sind.
Synonyme wie verbale, artikulatorische oder kindliche Dyspraxie oder Sprechapraxie bezeichnen die Unfähigkeit oder Störung des Kindes, willkürliche, adäquate Bewegungen zur Produktion von Phonemen und Phonemfolgen auszuführen.
Bindung als Schlüssel zu emotionaler Stabilität: lass dich dabei unterstützen, schwierige Situationen – z.B. Verweigerung, Rückzug, Aggression, Angst oder Überforderung – bindungsorientiert zu verstehen, statt sie als „Nicht-Mitmachen“ oder „fehlende Motivation“ zu bewerten. Dadurch entwickeln sich oft neue, entlastende Perspektiven: für dich, für das Kind und für die Eltern. Bindungsorientiert zu arbeiten bedeutet, Kinder und Eltern in ihrer ganzen Beziehungsdynamik zu sehen – genau da setzt dieses Seminar an und vermittelt einen Zugang für wirksamere, entspanntere und nachhaltigere Arbeit mit Kindern.
In diesem Seminar zu orofazialen Funktionen im Kontext von Aussprachestörungen mit und ohne dyspraktische Komponente erfährst du, wie du gezielt an sprechmotorischen Abläufen arbeitest und Lautanbahnung so strukturierst, dass Laute wirklich im System des Kindes ankommen. Du bekommst ein klares Vorgehen an die Hand, um vom ersten Laut über Silben und Wörter bis hin zum spontanen Sprechfluss zu kommen.