Mutismustag 2026 – Verstehen statt Verwechseln
In diesem Vortrag wird die klare Differenzierung zwischen Autismus und Mutismus beleuchtet, zwei Störungen, die trotz gewisser Ähnlichkeiten unterschiedliche Ursachen und Erscheinungsformen aufweisen.
In diesem Vortrag wird die klare Differenzierung zwischen Autismus und Mutismus beleuchtet, zwei Störungen, die trotz gewisser Ähnlichkeiten unterschiedliche Ursachen und Erscheinungsformen aufweisen.
Die elterliche Ankerfunktion wird in diesem Webinar den Schwerpunkt darstellen.
Wir werden uns mit den Veränderungen im kindlichen Dasein von damals und heute beschäftigen, mit der elterlichen Haltung und insbesondere mit der Fähigkeit, das selektiv mutistische Kind zu unterstützen statt zu beschützen.
Das SPACE-Programm vermittelt Wege, wie Eltern ihr Verhalten im Umgang mit den Ängsten ihres Kindes verändern können. Ziel ist es, unbewusste Verstärker der Angst aufzulösen und dem Kind gezielt zu helfen, herausfordernde Gefühle auszuhalten und an ihnen zu wachsen.
Selektiver Mutismus kommt überzufällig häufig bei Kindern mit Migrationshintergrund vor. In diesem Workshop beleuchten wir zunächst die Zusammenhänge zwischen Migration, Mehrsprachigkeit und Mutismus.
Das in Berlin entwickelte Intensiv-Intervall-Konzept bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Mutismus eine hochfrequente Therapie über 3–4 Wochen. Neben Einzel-, Parallel- und Gruppensettings stehen Elternberatung, Netzwerkarbeit und der Austausch mit Bezugspersonen im Mittelpunkt. Der Vortrag gibt Einblicke in organisatorische Abläufe und zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Entwicklungsverläufe wirksam unterstützt werden können.
Selektiven Mutismus durch körperorientierte Ansätze nachhaltig behandeln.
Im Seminar bekommst du einen strukturierten Überblick über zentrale Formen der UK: körpereigene Kommunikation (Blick, Mimik, Gebärden), nicht-elektronische Hilfsmittel (Symbolkarten, Kommunikationsbücher, Tafeln) und elektronische Kommunikationshilfen mit und ohne Sprachausgabe (Apps, Talker, Augensteuerung). Du lernst Grundlagen der Diagnostik kennen – z. B. Einschätzung des kommunikativen Entwicklungsstandes, Beobachtung im Alltag, strukturierte Testverfahren und Hilfsmittel-Erprobung – und erfährst, welche Informationen für eine fundierte UK-Empfehlung wichtig sind.
Synonyme wie verbale, artikulatorische oder kindliche Dyspraxie oder Sprechapraxie bezeichnen die Unfähigkeit oder Störung des Kindes, willkürliche, adäquate Bewegungen zur Produktion von Phonemen und Phonemfolgen auszuführen.
In der Manuellen Schlucktherapie I verbindest du manuelle Techniken mit fundiertem Wissen zu Schlucken, Atmung und posturaler Kontrolle – für mehr Sicherheit im Umgang mit Patient:innen mit Schluck-, Sprech- und Stimmstörungen. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus Logopädie, klinischer Linguistik, Ergotherapie, Physiotherapie und Medizin, die ihre Behandlung von Dysphagien und myofunktionellen Störungen praxisnah vertiefen möchten. In der Manuellen Schlucktherapie werden das Vorgehen aus der NAP® (Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität) mit den sequentiellen Betrachtungen von Schlucken und Atmung aus der Facio-Oralen Trakt Therapie (F.O.T.T.®) kombiniert. Du lernst, wie eng Schlucken, Atmung und Haltung zusammenhängen und wie du posturale Kontrolle gezielt nutzt, um sichere und effektivere Schluckabläufe zu ermöglichen.
SZET ist das Therapiekonzept zur Behandlung myofunktioneller Störungen (MFS), das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert.
Neurofunktions!therapie Modul 2: Behandlung der Augen, Hände und des Körpers. Dieses Modul umfasst die Bedeutung der visuellen Wahrnehmung und Blickmotorik, die Entwicklung der Handmotorik und deren Einfluss auf die Sprachentwicklung. Die Inhalte vertiefen motorische Fähigkeiten, Koordination und deren Bedeutung für Sprache und Lernen.
„Mutausbrüche in Aktion“ ist eine Einladung, Mut neu zu denken. Du lernst nicht nur Methoden, sondern eine Haltung kennen, die in der Arbeit mit sprachlich blockierten Kindern alles verändert. Die Mischung aus fundierter Theorie, lebendigen Praxisbeispielen, kreativen Anregungen und echter Beziehungsarbeit macht diesen Workshop zu einer bereichernden Erfahrung für alle, die Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu mehr innerer Stärke begleiten wollen. Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die praktische Arbeit: Du lernst nicht nur theoretische Grundlagen und Hintergründe kennen, sondern erlebst, wie Beziehung, Sicherheit und Spiel zu Schlüsseln werden, um Sprachhemmungen Schritt für Schritt aufzulösen. In dieser Fortbildung geht es um Erfahren, Ausprobieren und Mutmachen. Du bekommst die Gelegenheit, dich selbst aktiv einzubringen, Szenarien zu üben, Methoden zu testen und eigene Ideen mit anderen Fachkräften zu reflektieren. Am Ende gehst du mit einem Koffer voller Ideen, einem klareren Verständnis für die Dynamik des Mutismus und vor allem mit neuem Vertrauen in deine professionelle Intuition nach Hause. Denn Mut entsteht dort, wo Beziehung wächst – und genau das wirst du in diesem Seminar erfahren.