Mutismustag 2026 – Wege aus der Starre
Selektiven Mutismus durch körperorientierte Ansätze nachhaltig behandeln.
Selektiven Mutismus durch körperorientierte Ansätze nachhaltig behandeln.
Im Seminar bekommst du einen strukturierten Überblick über zentrale Formen der UK: körpereigene Kommunikation (Blick, Mimik, Gebärden), nicht-elektronische Hilfsmittel (Symbolkarten, Kommunikationsbücher, Tafeln) und elektronische Kommunikationshilfen mit und ohne Sprachausgabe (Apps, Talker, Augensteuerung). Du lernst Grundlagen der Diagnostik kennen – z. B. Einschätzung des kommunikativen Entwicklungsstandes, Beobachtung im Alltag, strukturierte Testverfahren und Hilfsmittel-Erprobung – und erfährst, welche Informationen für eine fundierte UK-Empfehlung wichtig sind.
Synonyme wie verbale, artikulatorische oder kindliche Dyspraxie oder Sprechapraxie bezeichnen die Unfähigkeit oder Störung des Kindes, willkürliche, adäquate Bewegungen zur Produktion von Phonemen und Phonemfolgen auszuführen.
In der Manuellen Schlucktherapie I verbindest du manuelle Techniken mit fundiertem Wissen zu Schlucken, Atmung und posturaler Kontrolle – für mehr Sicherheit im Umgang mit Patient:innen mit Schluck-, Sprech- und Stimmstörungen. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus Logopädie, klinischer Linguistik, Ergotherapie, Physiotherapie und Medizin, die ihre Behandlung von Dysphagien und myofunktionellen Störungen praxisnah vertiefen möchten. In der Manuellen Schlucktherapie werden das Vorgehen aus der NAP® (Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität) mit den sequentiellen Betrachtungen von Schlucken und Atmung aus der Facio-Oralen Trakt Therapie (F.O.T.T.®) kombiniert. Du lernst, wie eng Schlucken, Atmung und Haltung zusammenhängen und wie du posturale Kontrolle gezielt nutzt, um sichere und effektivere Schluckabläufe zu ermöglichen.
SZET ist das Therapiekonzept zur Behandlung myofunktioneller Störungen (MFS), das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert.
„Mutausbrüche in Aktion“ ist eine Einladung, Mut neu zu denken. Du lernst nicht nur Methoden, sondern eine Haltung kennen, die in der Arbeit mit sprachlich blockierten Kindern alles verändert. Die Mischung aus fundierter Theorie, lebendigen Praxisbeispielen, kreativen Anregungen und echter Beziehungsarbeit macht diesen Workshop zu einer bereichernden Erfahrung für alle, die Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu mehr innerer Stärke begleiten wollen. Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die praktische Arbeit: Du lernst nicht nur theoretische Grundlagen und Hintergründe kennen, sondern erlebst, wie Beziehung, Sicherheit und Spiel zu Schlüsseln werden, um Sprachhemmungen Schritt für Schritt aufzulösen.
Bindung als Schlüssel zu emotionaler Stabilität: lass dich dabei unterstützen, schwierige Situationen – z.B. Verweigerung, Rückzug, Aggression, Angst oder Überforderung – bindungsorientiert zu verstehen, statt sie als „Nicht-Mitmachen“ oder „fehlende Motivation“ zu bewerten. Dadurch entwickeln sich oft neue, entlastende Perspektiven: für dich, für das Kind und für die Eltern. Bindungsorientiert zu arbeiten bedeutet, Kinder und Eltern in ihrer ganzen Beziehungsdynamik zu sehen – genau da setzt dieses Seminar an und vermittelt einen Zugang für wirksamere, entspanntere und nachhaltigere Arbeit mit Kindern.
Provokant, verweigernd oder rätselhaft – wir alle erleben in der Arbeit mit Kindern Situationen, die an unsere Grenzen gehen. Das Basissinn-Konzept® bietet hier eine moderne, entlastende Perspektive: Es versteht solches Verhalten nicht als bewusste Provokation, sondern als Kommunikation eines Kindes, das auf eine wahrnehmungsbedingte Herausforderung reagiert. Das ist der entscheidende Unterschied zu traditionellen Sichtweisen: Anstatt das Verhalten nur als "störend" zu etikettieren, betrachten wir es als den „guten Grund“ und die Lösungsstrategie des Kindes für ein Problem, das im Bereich der Sensorik liegt.
In der Manuellen Schlucktherapie verbindet sich das Vorgehen aus der N.A.P.® mit einem ganzheitlichen, neurophysiologisch orientierten Verständnis von Schlucken und Atmung sowie deren Koordination im fazio-oralen Bereich. Du erhältst so mehr Sicherheit im Umgang mit Patient:innen mit Schluck-, Sprech- und Stimmstörungen. Im zweiten Teil der Manuellen Schlucktherapie vertiefst du deine praktischen Fähigkeiten: Du arbeitest intensiver an der Elastizität von Kau-, Schluck-, Stimm- und Sprechmuskulatur und lernst Mobilisationstechniken für Kiefergelenk, Kopfgelenke und den cervikothorakalen Übergang kennen. Befundorientierte, problemlösende Strategien helfen dir, deine manuellen Techniken noch gezielter mit sinnvollen Handlungen im Alltag deiner Patient:innen zu verknüpfen.
SZET ist das Therapiekonzept zur Behandlung myofunktioneller Störungen (MFS), das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert.
Nimm teil und gewinne Sicherheit im Umgang mit schweigenden und mutistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Sandra Aichlseder ist eine erfahrene Mutismus-Expertin und zeigt konkrete Werkzeuge, die du direkt in deinem Berufsalltag einsetzen kannst. Nach dem Seminar kannst du Schweigen besser einschätzen, gehst entspannter mit betroffenen Menschen um und bist in der Lage, eigenständig Therapiepläne zu entwickeln. Deine Kompetenzen in der Zusammenarbeit mit Eltern/ Angehörigen und anderen Fachbereichen werden deutlich gestärkt.
This two day seminar with Stephen King and Caroline van Looy shows you how to integrate OMFT Manual Therapy effectively into the treatment of oromyofunctional disorders and embed classical exercises within a structured bio psycho social model. You will learn how to apply manual therapy techniques for jaw, tongue, swallowing, breathing and oral habits in a way that fits smoothly into existing treatment frameworks in Germany, across logopedics, speech therapy, physiotherapy, osteopathy and dentistry – with a clear emphasis on patient centred care and self empowerment.