Dysphagie – Diagnostik, Befunderstellung und Therapieplanung neurogener Dysphagien

unter Rahmenbedingungen von Haus- und Heimbesuchen
Die Behandlung neurogener Dysphagien geht mit einer hohen Verantwortung der Therapierenden einher und stellt sie im Praxisalltag oftmals vor Herausforderungen, zu denen man im Lehrbuch keine Antworten findet.
So sind Therapierende im Rahmen von Haus- und Heimbesuchen oftmals mit Situationen konfrontiert, in denen sie ohne die Grundlage einer bildgebenden Diagnostik (VFS/FEES) eine aussagekräftige Entscheidung zur Schluckfähigkeit der Betroffenen treffen und einen entsprechenden Befund formulieren sollen.
Das Seminar richtet sich an Therapierende, die bereits über grundlegendes Wissen und Erfahrungen in der Behandlung neurogener Dysphagien verfügen, Inhalte auffrischen und wiederholen wollen und sich im Praxisalltag mit den obig geschilderten Herausforderungen konfrontiert sehen.
Sascha Inderwisch
Logopäde, Lehrlogopäde
Sascha Inderwisch ist Logopäde und Lehrlogopäde und tätig in der Aus- und Weiterbildung von Logopäd:innen, sowie in eigener Praxis. Nach dem Staatsexamen zum Logopäden absolvierte er den Bachelorstudiengang der Medizinalfachberufe (FH Nordhessen) und den Masterstudiengang der Erwachsenenbildung (TU Kaiserslautern).
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Aufbau
Nach einem Basisstreifzug über die Physiologischen Grundlagen des Schluckaktes und den Leitsymptomen einer Dysphagie, werden der Aspirationsschnelltest und die klinische Schluckuntersuchung vorgestellt, auf deren Grundlage Anregungen für die Verschriftlichung eines aussagekräftigen Befundes geben werden. Thematisiert werden überdies Möglichkeiten der Absicherung für die (Nicht-)Einhaltung von Kost- und Schluckempfehlungen und erste Schritte der Therapie.


