In Anlehnung an SYMUT®
Das Seminar richtet sich sowohl an LogopädInnen, SprachtherapeutInnen als auch an andere TherapeutInnen oder PädagogInnen, sowie Eltern und Interessierte, die mit mutistischen, schweigenden und/oder zurückgezogenen Kindern im Kontakt sind.
Der Aufbaukurs lässt dich tiefer in die autistische Wahrnehmung eintauchen – durch Gruppenarbeiten, neue Videos und deine eigene Analyse verbesserst du gezielt Eigenwahrnehmung, Regulationsfähigkeiten und Interaktion. Du erhältst eine fundierte Einführung in PDA (Pathological Demand Avoidance) als Autismus-Profil mit praktischen Hilfestellungen sowie Elternberatung zur Alltagsgestaltung für verbale und nonverbale Personen. Der Kurs ist für Therapeut:innen und Interessierte gedacht, die den Basiskurs besucht haben und nun intensiver mit sprachbegabten Autist:innen arbeiten möchten, die interaktive Hürden zeigen; bringe im Vorfeld eigene Therapie- oder Alltagsvideos mit, die die Dozentin vorstellt und gemeinsam besprochen werden – so entsteht echtes Verständnis für Integration und Beziehungsstärkung.
Die Fortbildung „Trinken und Essen bei Menschen im Autismus-Spektrum“ vermittelt, wie Wahrnehmungsbesonderheiten Ess- und Trinkverhalten beeinflussen und wie Fachkräfte gezielt unterstützen können. Die Teilnehmenden lernen, sensorische und motorische Herausforderungen zu erkennen und mit wahrnehmungsorientierten Impulsen eine entspanntere Nahrungsaufnahme zu ermöglichen. Sie erhalten konkrete Hilfen, um eine nährstoff- und variantenreiche Ernährung ohne Druck zu fördern und Genuss beim Essen wieder erfahrbar zu machen. Davon profitieren sowohl ihre Klientinnen und Klienten als auch der eigene Berufsalltag durch mehr Sicherheit, Verständnis und praktische Handlungsstrategien.
Gebärden sind kein Ersatz für Lautsprache, sondern eine Brücke zu ihr. Sie bieten Kindern mit noch nicht entwickelter oder eingeschränkter Lautsprache die Möglichkeit, sich mitzuteilen und verstanden zu werden. Die Methode der lautsprachunterstützenden Gebärden kombiniert gesprochene Sprache mit Gebärden, die aus der Deutschen Gebärdensprache stammen. Das Ziel ist dabei nicht, eine neue Sprache zu lehren, sondern Kommunikation für alle zugänglich zu machen – unabhängig von Alter, Entwicklungsstand oder sprachlichem Hintergrund.