Das Seminar besitzt Relevanz für alle Therapeut*innen, die sich ein tieferes Verständnis und bessere Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit schweigenden und ängstlichen Kindern wünschen. Dabei ist die Selbstführsorge ebenfalls ein elementarer Baustein, um dauerhaft gut arbeiten zu können.
Der Inhalt des Seminars ist das Erkennen und Verstehen der autistischen Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung. Ziele dieser Arbeit sind gemeinsame Aufmerksamkeit und Freude sowie ein lebendiger Austausch und das Hinlenken zu regulierenden und bedeutungstragenden Informationen. Diese bieten eine optimale Grundlage für Beziehung, Interaktion und Kommunikation und ermöglichen eine verbesserte Teilhabe und Lebensqualität.
Der Aufbaukurs ist für Therapeut:innen und Interessierte gedacht, welche bereits den Basiskurs besucht haben. Wir befassen uns intensiver mit Autist:innen, die Sprache erworben haben, aber Schwierigkeiten in der Interaktion und im (sprachlichen) Austausch zeigen.
Trinken und Essen sind hochkomplexe sensorische und motorische Vorgänge. Sie sind verbunden mit einer Vielzahl von Spürimpulsen wie dem Geschmack oder dem Geruch, aber auch propriozeptive und taktile sowie auditive und visuelle Informationen müssen verarbeitet werden. Viele autistische Menschen haben, bedingt durch ihre autistische Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung, zum Teil gravierende Schwierigkeiten bei der Aufnahme und der Verarbeitung von Nahrung.
Theoretische und praktische Ausbildungsinhalte zum Thema Elektrotherapie nach Vorgaben der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV).
Derzeit wird die funktionelle Therapie als Standardverfahren zur Behandlung von Schluckstörungen eingesetzt. Auf eine Behandlung mit Reizstrom wird dagegen nur selten zurückgegriffen. Dabei lässt sich durch Reizstrom die Schluckfähigkeit unmittelbar beeinflussen, selbst wenn der Störungsbeginn schon längere Zeit zurückliegt. Bei der Elektrotherapie handelt es sich um einen klassischen Ansatz zur Behandlung von motorischen Schädigungen, der seit Jahrzehnten im orthopädischen und physiotherapeutischen Bereich zum Einsatz kommt und dessen Wirksamkeit unbestritten ist.
M.U.N.D.T. ist ein Behandlungskonzept, das bei der Behandlung von MFS/ OFD den Fokus auf die Funktion und nicht mehr auf bloße Muskelkraft legt und somit eine komplett neue Sichtweise vertritt. Die Teilnehmenden lernen von M.U.N.D.T. Begründerin Petra Krätsch-Sievert ausschließlich rein funktionell am physiologischen Schluckmuster und einer korrekten Zungenruhelage ohne Einsatz von mundmotorischen Übungen zu arbeiten. So gelingt Patient:innen das Umlernen von ungünstigen Bewegungsmustern hin zu optimalen Pattern.