Mund-, Ess- und Trinktherapie (MET) im Kindesalter
Dieses Seminar baut das Thema ”Orofazialstörungen” systematisch auf.
Auch dieses Seminar ist stark praxisorientiert, ein entsprechender Literaturtisch samt Literaturliste gehören ebenfalls dazu.
Dieses Seminar baut das Thema ”Orofazialstörungen” systematisch auf.
Auch dieses Seminar ist stark praxisorientiert, ein entsprechender Literaturtisch samt Literaturliste gehören ebenfalls dazu.
Selektiver Mutismus stellt Therapeutinnen häufig vor komplexe Herausforderungen, insbesondere im Umgang mit Eltern. Ohne ein Verständnis für Bindung, Nervensystem und familiäre Dynamiken bleiben therapeutische Fortschritte oft begrenzt. Das Seminar bietet eine fundierte Grundlage, um elterliche Muster, Stressreaktionen und genetische Einflüsse besser zu verstehen und konstruktiv einzubeziehen. Es richtet sich an Logopädinnen, die ihre Elternarbeit vertiefen und nachhaltiger gestalten möchten.
Für uns als Fachpersonal ist es nicht nur wichtig die Eigenschaften der Sauger im Blick zu haben, sondern auch Eltern über einen verantwortungsvollen Einsatz der Sauger zu informieren. Zudem brauchen wir in manchen Fällen kindorientierte Lösungen, um den Beruhigungssauger wieder abzugewöhnen.
Immer wieder werden leidenschaftliche Diskussionen über den Schnuller, die Form, den "richtigen" Gebrauch geführt.
Gerade bei restriktiven oralen Bändern im Säuglingsalter ist ein interdisziplinärer Austausch unverzichtbar. Dass du in diesem Seminar die Expertise von drei verschiedenen Fachrichtungen – Logopädie, Stillberatung und Kinderzahnheilkunde – gebündelt aus erster Hand bekommst, ist ein echter Gewinn. So lernst du nicht nur die unterschiedlichen Blickwinkel kennen, sondern erhältst konkrete Impulse für die Zusammenarbeit im Team und in der Begleitung von Familien. Denn nur wenn alle relevanten Berufsgruppen zusammenwirken, kannst du Säuglinge bestmöglich unterstützen und somit die Grundlage für eine gesunde Entwicklung schaffen.
Das Seminar vertieft dein Verständnis für die Begleitung von Säuglingen und Kindern mit oralen Restriktionen. Du erhältst praxisrelevantes Wissen rund um Vor- und Nachbegleitung, Wundmanagement und die individuelle Anpassung der Nachsorge. Im Supervisionsteil kannst du individuelle Fälle besprechen, Feedback erhalten und vom kollektiven Wissen und der Erfahrung der Expertinnen und Teilnehmenden profitieren.
Lerne, wie Fütterstörungen zustande kommen und welche verschiedenen Formen es gibt. Erhalte einen Überblick über konkrete Therapiemöglichkeiten, Gestaltungsmöglichkeiten von Therapien und wie du deine Sicherheit in der Elternberatung und im Umgang mit füttergestörten Kindern stärkst. Erfahre, wie eine Videobeobachtung und -beratung durchgeführt wird.
Picky Eaters ist ein Begriff, der in Deutschland nicht einheitlich definiert ist. Darunter fallen Kinder, die physiologisch eine Phase wählerischer Essensauswahl durchlaufen. Er wird aber auch genutzt, um ein Symptom einer (frühkindlichen) Fütterstörung zu beschreiben. Wir grenzen die Begrifflichkeiten ab, schaffen Klarheit beim Wording und erarbeiten uns erste Ideen.
Die perfekte Wiederholung von Grundlagenwissen, mit besonderem Blick auf den physiologischen Ablauf des Stillens. Wir schauen uns die physiologische Entwicklung an und ordnen die verschiedenen Entwicklungsschritte ein. Welche Zusammenhänge herrschen und wie können sich Pathophysiologien, wie das zu kurze Zungenband oder Lippen-Kiefer-Gaumensegelspalt-Fehlbildungen auf das gesamte System auswirken.
Das Seminar besitzt Relevanz für alle Therapeut*innen, die sich ein tieferes Verständnis und bessere Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit schweigenden und ängstlichen Kindern wünschen. Dabei ist die Selbstführsorge ebenfalls ein elementarer Baustein, um dauerhaft gut arbeiten zu können.
Die Frühkindliche Essentwicklung und Fütterstörung (FKE)
Wie Mahlzeiten (wieder) lustvoll, friedlich, freudvoll, explorativ, interaktiv, selbst bestimmt und entspannt für alle Beteiligten werden
„Ich will aber Nudeln!“ Vor dieser unmissverständlichen Forderung ihres Kindes bei jedem Mittagessen haben wohl schon alle Eltern kapituliert oder sich über Aussprüche wie „Da ist was Grünes drin, das ess ich nicht!“ geärgert. Aber wie lernen Kinder eigentlich essen?