Mutismustag 2026 – Verstehen statt Verwechseln
In diesem Vortrag wird die klare Differenzierung zwischen Autismus und Mutismus beleuchtet, zwei Störungen, die trotz gewisser Ähnlichkeiten unterschiedliche Ursachen und Erscheinungsformen aufweisen.
In diesem Vortrag wird die klare Differenzierung zwischen Autismus und Mutismus beleuchtet, zwei Störungen, die trotz gewisser Ähnlichkeiten unterschiedliche Ursachen und Erscheinungsformen aufweisen.
Die elterliche Ankerfunktion wird in diesem Webinar den Schwerpunkt darstellen.
Wir werden uns mit den Veränderungen im kindlichen Dasein von damals und heute beschäftigen, mit der elterlichen Haltung und insbesondere mit der Fähigkeit, das selektiv mutistische Kind zu unterstützen statt zu beschützen.
Das SPACE-Programm vermittelt Wege, wie Eltern ihr Verhalten im Umgang mit den Ängsten ihres Kindes verändern können. Ziel ist es, unbewusste Verstärker der Angst aufzulösen und dem Kind gezielt zu helfen, herausfordernde Gefühle auszuhalten und an ihnen zu wachsen.
Selektiver Mutismus kommt überzufällig häufig bei Kindern mit Migrationshintergrund vor. In diesem Workshop beleuchten wir zunächst die Zusammenhänge zwischen Migration, Mehrsprachigkeit und Mutismus.
Das in Berlin entwickelte Intensiv-Intervall-Konzept bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Mutismus eine hochfrequente Therapie über 3–4 Wochen. Neben Einzel-, Parallel- und Gruppensettings stehen Elternberatung, Netzwerkarbeit und der Austausch mit Bezugspersonen im Mittelpunkt. Der Vortrag gibt Einblicke in organisatorische Abläufe und zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Entwicklungsverläufe wirksam unterstützt werden können.
Selektiven Mutismus durch körperorientierte Ansätze nachhaltig behandeln.
Es wird grundlegendes Wissen zur gestaltbasierten Sprachentwicklung bei Kindern im Autismus-Spektrum vermittelt. Dabei werden vor allem die Sprachentwicklungsebenen in Anlehnung an Marge Blanc (2012) thematisiert.
Das Seminar vermittelt eine neue Perspektive auf ein bisher pathologisiertes Phänomen: 'Echolalien im Autismus-Spektrum' und gibt einen Einblick in einen möglichen therapeutischen Umgang, der Neurodiversität bejaht.
Grundlagen zur Diagnostik und Therapie
Das Seminar bietet eine Lösung für das wachsende Problem, dass immer mehr Kinder in den ersten Schuljahren Schwierigkeiten beim Aufbau grundlegender Lesefertigkeiten haben. Das Thema ist besonders relevant für Logopäd*innen, pädagogische Fachkräfte oder Lehrkräfte, die mit Vorschul- und Grundschulkindern arbeiten.
Viele Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen oder mehrsprachigem Hintergrund kämpfen mit dem Erwerb sicherer Lesefertigkeiten – genau hier setzt das Seminar „Vorlesen in der Therapie?! Fördern und Fordern der Lesefertigkeiten“ an. Du lernst, wie du Vorlesen gezielt in der Sprachtherapie einsetzt, um Sprachkompetenzen, Vorläuferfähigkeiten und Lesefertigkeiten wirksam zu fördern. Nach dem Seminar kannst du Vorleseaktivitäten sicher und gezielt zur Sprachförderung in der Therapie planen und durchführen. Du bist in der Lage, (mehrsprachige) Kinder beim Leseerwerb professionell zu begleiten, praxiserprobte Methoden zur Förderung der Lesekompetenz einzusetzen und dein Vorgehen kritisch zu reflektieren. Außerdem lernst du, Materialien und Strategien so zu variieren, dass sie zu unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen und Lesefähigkeiten passen.
Das Seminar besitzt Relevanz für alle Therapeut*innen, die sich ein tieferes Verständnis und bessere Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit schweigenden und ängstlichen Kindern wünschen. Dabei ist die Selbstführsorge ebenfalls ein elementarer Baustein, um dauerhaft gut arbeiten zu können.
Potenzial & Herausforderung im digitalen Zeitalter
Schreibmotorik ist entscheidend für flüssiges Schreiben und Textproduktion, insbesondere im Schulalltag.
Die Herausforderung: Handschrift ist keine angeborene Fähigkeit, sondern eine komplexe Fertigkeit. Während einige Kinder sie mühelos erlernen, haben andere damit oft unsichtbare Schwierigkeiten.
In der Kindertherapie stehen wir, als Logopäden oft vor Herausforderungen. Leistungsdruck, fehlende Mitarbeit, Gefühlsausbrüche etc. bringen uns so manches Mal an unsere Grenzen. Wie man mit solchen Situationen umgeht, haben die Wenigsten in der Ausbildung gelernt. Das Seminar soll dazu beitragen, dass durch eine tragfähige Verbindung zum Kind und deren Eltern, mehr Leichtigkeit in die Kinder-Therapie einkehren kann.