Einführung in die gestaltbasierte Sprachentwicklung im Autismus‑Spektrum: Gespenst®

Ein neuer Blick auf Sprache im Autismus‑Spektrum
Dieses Kurzseminar bietet dir einen praxisnahen Zugang zur Sprachentwicklung bei Kindern im Autismus‑Spektrum. Statt „Echolalien“ als Störung zu pathologisieren, hilft dir dieser Kurs, sie als eigenständigen, regulären Sprachentwicklungsstil zu verstehen und gezielt zu begleiten. Für Therapeutinnen, Logopädinnen, Pädagog*innen und Fachkräfte in der Autismus‑Begleitung eröffnet diese Perspektive einen klaren, ressourcenorientierten Rahmen, um Sprachentwicklung neurodiversitäts‑bejahend zu unterstützen.
Lisa Klaar und das Gespenst‑Konzept im deutschsprachigen Raum
Als Begründerin und treibende Kraft hinter dem GESPENST®‑Konzept im deutschsprachigen Raum hat sich Lisa Klaar einen herausragenden Namen gemacht. Ihr ist es gelungen, Marge Blancs Ansatz der „Natural Language Acquisition“ nicht nur fachlich präzise zu adaptieren, sondern ihn so weiterzuentwickeln, dass er für Therapeut*innen, Fachkräfte und Familien in Deutschland, Österreich und der Schweiz unmittelbar anschlussfähig und praxisnah nutzbar ist. Auf diese Weise prägt Lisa Klaar die Auseinandersetzung mit gestaltbasierter Sprachentwicklung im deutschsprachigen Raum in einer Weise, die fachlich wegweisend ist und vielen autistischen Kindern einen deutlich passenderen Zugang zu Kommunikation eröffnet.
Fachliche Einordnung des Gespenst‑Konzepts
Das Gespenst‑Konzept ist ein strukturiertes Modell, das auf sechs Sprachentwicklungsebenen aufbaut – von der reinen Wahrnehmung intonierter Gestalten bis hin zur selbstgenerierten Sprache. Es versteht verzögerte Echolalien nicht als Defizit, sondern als sinnvolle, idiomatische Kommunikationsform, die tragend für die Sprachentwicklung vieler Kinder im Autismus‑Spektrum ist. GESPENST® bietet damit eine theoretisch fundierte und praxisnahe Einordnung der Sprachentwicklung und liefert konkrete Leitlinien für sprachtherapeutische, pädagogische und beratende Arbeit.
Inhalte der Einführung im Überblick: Ebene, Echolalie, Haltung, Praxis
Im Seminar lernst du u. a.:
- Echolalien zu verstehen als natürliche, reguläre Sprachentwicklungsmuster im Autismus‑Spektrum.
- Die Sprachentwicklungsebenen nach Marge Blanc und GESPENST® zu erkennen und im Alltag einzuordnen.
- Deinen Therapie‑ und Pädagogik‑Alltag so zu gestalten, dass du Echolalien und gestaltbasierte Kommunikation ressourcenorientiert und neurodiversitäts‑bejahend begleitest.
- Dein Handlungsspektrum zu erweitern, indem du die eigene Beziehung und die Interaktionen um Sprachgestalten herum bewusst nutzt.
Theorie und Praxis verbinden: der Stil von GESPENST®
Lisa Klaar ist akademische Sprachtherapeutin und Klinische Linguistin, spezialisiert auf die gestaltbasierte Sprachentwicklung von Kindern im Autismus-Spektrum. Im Münsterland verwurzelt, verbindet Lisa Klaar wissenschaftlich fundiertes Arbeiten mit einer zugewandten, neurodiversitätsaffirmierenden Haltung gegenüber autistischen und anderen neurodivergenten Kindern. Als Expertin im Bereich der gestaltbasierten Sprachentwicklung und verbindet sie fundiertes theoretisches Wissen mit starkem Praxisbezug. Mit Video‑Beispielen, konkreten Alltags‑ und Therapieszenarien zeigt sie dir, wie du GESPENST® direkt in deiner täglichen Arbeit mit Kindern im Autismus‑Spektrum nutzen kannst.
Lisa Klaar
akad. Sprachtherapeutin (M.A.), Doktorandin, Dozentin
Ich bin Sprachtherapeutin und mein Herz schlägt für die kindl. Sprachentwicklung. Ich habe mich auf die gestaltbasierte Sprachentwicklung spezialisiert, die häufig im Autismus-Spektrum vorkommt.
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Aufbau
Zwei Sprachentwicklungsstile im Kontrast
Die Ebenen des “GESPENST®”?
Einblicke in die Sprachförderung/Therapie nach GESPENST®, 1 & 2. Ebene (in Anlehnung an NLA, Blanc)


