Mutismustag 2026 – Wege aus der Starre
Selektiven Mutismus durch körperorientierte Ansätze nachhaltig behandeln.
Selektiven Mutismus durch körperorientierte Ansätze nachhaltig behandeln.
Aufbau und Bedeutung des myofaszialen Systems für Diagnostik.
Kaum eine Struktur in unserem Körper hat in den letzten Jahren derartig für Aufsehen gesorgt, wie die Faszien – unser Bindegewebe. Sie reagieren auf Stress, Dysbalancen und Störungen im System mit Verengung, Verkrampfung und Verfilzung. Dies blockiert die elastischen Funktionen im Körper. Im Bereich der Logopädie betrifft das die Atmung und folglich auch die Stimmgebung. Daher ist es wichtig, vor der Anbahnung der physiologischen costoabdominalen Atmung auch die Faszien zu bearbeiten.
Behandlungskonzept bei Störungen im Bereich von Atlas, Axis und Occiput
Im Bereich des obersten Halswirbelkörpers, dem Atlas, treffen auf engstem Raum alle neurologischen Verbindungen zwischen Kopf und Körper zusammen.
Der Atlas nimmt hier eine Schlüsselposition ein, von der erhebliche Beeinträchtigungen ausgehen können. Dies kann etwa das Kiefergelenk, die Körperstatik und Motorik, den Muskeltonus, Organfunktionen sowie die nervale Steuerung des Gewebes betreffen.
Entstauungstechniken für die logopädische Praxis.
Die Bedeutung eines intakten Lymphgefäßsystems zeigt sich unweigerlich bei der Therapie von Dysphagien und nach Operationen in den Bereichen von Kopf, Hals, Mund und Kiefer, speziell nach Eingriffen im Rahmen einer onkologischen Behandlung. Eine Ödembildung innerhalb dieser Strukturen beeinflusst nachhaltig Ihren Therapieerfolg.
Dieses Seminar ist ein Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Therapie Orofazialer Dysfunktionen unter besonderer Betrachtung des Elements der geschlossenen Lippen.
In der Therapie orofazialer Dysfunktionen wird dem Lippenschluss regelmäßig eine übergeordnete Rolle zugeschrieben. Die offene Mundhaltung soll für manche sogar ein Leitsymptom einer orofazialen Störung sein. Und da auch hier bisher das Muskelgleichgewicht meist als Ursache für eine offene Mundhaltung gesehen wird, müssen Patienten viel üben; gerne auch unterstützt von Hilfsmitteln und Geräten.
AHMA ist das erste und einzige therapeutische Tool, dass sich ausschließlich auf das Erlangen der Nasenatmung konzentriert. Es ist ein Programm, dass für das Üben zu Hause konzipiert wurde, damit die betroffenen Personen hochfrequent üben können.
Im Mittelpunkt steht das Erkennen und Verstehen der autistischen Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung als Grundlage für jede Form von Interaktion, Kommunikation und Teilhabe. Ein zentrales Lernziel ist es, Wege zu gemeinsamer Aufmerksamkeit, geteilten Freudemomenten und lebendigem Austausch zu eröffnen. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Menschen mit Autismus zu regulierenden und bedeutungstragenden Informationen hinlenken können, sodass ein tragfähiger Boden für Interaktion, Kommunikation und verbesserte Lebensqualität entsteht. Unter Einbezug tiefenstimulierender, vestibulärer und taktiler Impulse wird aufgezeigt, wie Stresssymptome reduziert, die Eigenwahrnehmung gestärkt und vielfältige Lernprozesse ermöglicht werden können. Im Seminar erhalten die Teilnehmenden zahlreiche praxisnahe Ideen zur Therapiegestaltung und zur alltagsnahen Begleitung.
Der Intensivkurs bietet eine intensive Beschäftigung mit den Inhalten des Grundkurses Wahrnehmung, Interaktion und Kommunikation im Autismus-Spektrum nach Ulrike Funke
Bei diesem Kurs nehmen wir uns drei Tage Zeit um die Therapiearbeit von Ulrike Funke kennen zu lernen. Die Inhalte sind gleich dem regulären Basiskurs, jedoch können die Teilnehmer:innen mit mehr Zeit, mit weiteren Videos, Geschichten und Gruppenarbeiten intensiver in diese Arbeit eintauchen. Dieser Kurs ist für Menschen, die bereits wissen, dass ein intensives und freudvolles Miteinander das wichtigste Ziel der gemeinsamen Arbeit ist. Auch Eltern, die sich mehr Zeit für die Informationen nehmen möchten, können teilnehmen. Zudem sind auch Ehemalige willkommen, bei denen der Basiskurs bereits länger vorbei ist, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten und die neugierig sind auf weitere Spiele, Geschichten und Ideen.
Die Fortbildung „Trinken und Essen bei Menschen im Autismus-Spektrum“ vermittelt, wie Wahrnehmungsbesonderheiten Ess- und Trinkverhalten beeinflussen und wie Fachkräfte gezielt unterstützen können. Die Teilnehmenden lernen, sensorische und motorische Herausforderungen zu erkennen und mit wahrnehmungsorientierten Impulsen eine entspanntere Nahrungsaufnahme zu ermöglichen. Sie erhalten konkrete Hilfen, um eine nährstoff- und variantenreiche Ernährung ohne Druck zu fördern und Genuss beim Essen wieder erfahrbar zu machen. Davon profitieren sowohl ihre Klientinnen und Klienten als auch der eigene Berufsalltag durch mehr Sicherheit, Verständnis und praktische Handlungsstrategien.
Es wird grundlegendes Wissen zur gestaltbasierten Sprachentwicklung bei Kindern im Autismus-Spektrum vermittelt. Dabei werden vor allem die Sprachentwicklungsebenen in Anlehnung an Marge Blanc (2012) thematisiert.
Das Seminar vermittelt eine neue Perspektive auf ein bisher pathologisiertes Phänomen: 'Echolalien im Autismus-Spektrum' und gibt einen Einblick in einen möglichen therapeutischen Umgang, der Neurodiversität bejaht.
„Befreiung der natürlichen Stimme" nach Prof. Kristin Linklater – eine Einführung
Möglichkeiten dieser Stimmarbeit in der Stimmtherapie
Dieses Fortbildungsseminar führt durch die aufeinander aufbauenden Schritte der Stimmarbeit nach Prof. Kristin Linklater: Über das Lösen von Spannungen und Blockanden im ganzen Körper und insbesondere im Vokaltrakt wird die sensorische Wahrnehmung der Stimme aufgebaut.
Aufgrund seiner Anatomie und seiner engen funktionellen Verknüpfung, auch mit dem Zungenbein, hat es Einfluss auf Haltung, Atmung, Stimme, Sprechen, Saugen, Kauen und Schlucken. Deshalb sollte es auch von LogopädInnen und SprachtherapeutInnen in den Fokus genommen werden, um bei Verdacht auf ein funktionseinschränkendes kurzes Zungenbandes adäquate Therapieschritte einleiten zu können.