Stottern – von der Übung zum Transfer
Planung zur Gestaltung des Transfers in der Stottermodifikation mit Jugendlichen und Erwachsenen
Planung zur Gestaltung des Transfers in der Stottermodifikation mit Jugendlichen und Erwachsenen
Viele Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen oder mehrsprachigem Hintergrund kämpfen mit dem Erwerb sicherer Lesefertigkeiten – genau hier setzt das Seminar „Vorlesen in der Therapie?! Fördern und Fordern der Lesefertigkeiten“ an. Du lernst, wie du Vorlesen gezielt in der Sprachtherapie einsetzt, um Sprachkompetenzen, Vorläuferfähigkeiten und Lesefertigkeiten wirksam zu fördern. Nach dem Seminar kannst du Vorleseaktivitäten sicher und gezielt zur Sprachförderung in der Therapie planen und durchführen. Du bist in der Lage, (mehrsprachige) Kinder beim Leseerwerb professionell zu begleiten, praxiserprobte Methoden zur Förderung der Lesekompetenz einzusetzen und dein Vorgehen kritisch zu reflektieren. Außerdem lernst du, Materialien und Strategien so zu variieren, dass sie zu unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen und Lesefähigkeiten passen.
Die Behandlungen von Patienten mit Mundfunktionsstörungen (MFS) in Kombination mit einem Sigmatismus gehören zu den typischen Therapien in der Logopädie.
Das Funktionale Mundprogramm FMP® ist ein praxiserprobtes Konzept für diese Patientengruppe und führt in vielen Fällen bereits innerhalb von 10 Therapiestunden zum Erfolg.
Ursprünglich wurde das FMP® entwickelt als Gruppenkonzept für Vorschul- und Schulkinder. Inzwischen wird es überwiegend in der Einzeltherapie, auch bei jüngeren Patienten oder für Erwachsenen eingesetzt. Erste Studien zur Wirksamkeit und Praktikabilität des FMP® liegen vor.
Was bedeutet und umfasst der Begriff „Wachkoma“? Und wie begegne ich als DysphagietherapeutIn dem Menschen im Wachkoma?
In dem Online Seminar „Dysphagietherapie bei Menschen im Wachkoma“ werden nach Begriffsklärungen die verschiedenen Remissionsphasen aus dem Koma erläutert und voneinander abgegrenzt. Wir nähern uns der Frage „Was ist Bewusstsein“ und schauen auf verschiedene diagnostische Tools, um Prozesse genauer beleuchten zu können.
Das Seminar besitzt Relevanz für alle Therapeut*innen, die sich ein tieferes Verständnis und bessere Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit schweigenden und ängstlichen Kindern wünschen. Dabei ist die Selbstführsorge ebenfalls ein elementarer Baustein, um dauerhaft gut arbeiten zu können.
Dass das "frühe Lesen" eine sinnvolle Methode ist, die Kindern mit Down-Syndrom hilft, in die Sprache zu kommen, einen Wortschatz aufzubauen, sowie Lautanbahnung- und festigung durch die Phonem-Graphem-Zuordnung zu sichern und außerdem grammatische Fähigkeiten auszubauen, hat sich nicht nur unter Fachkräften herum gesprochen.
Die Aufmerksamkeit und die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten nehmen im beruflichen Alltag von Therapeuten und anderen helfenden Berufen einen großen Teil ihrer Ressourcen ein.
Langfristig wird dadurch ihr Energiehaushalt geschwächt. Viele fühlen sich am Ende des Tages müde, energielos, erschöpft oder ausgesaugt. Mit der richtigen Selbstfürsorge kann dem effektiv entgegengewirkt werden.
In diesem Workshop werden Möglichkeiten der ambulanten Gruppentherapie mit schweigenden und schweigsamen Jugendlichen vorgestellt.
Das Seminar vermittelt fundierte Kenntnisse zu kognitiven Verfahren wie kognitives Training und kognitive Stimulation und stärkt die Zielgruppen-gerechte Durchführung im Einzel- und Gruppensetting in der Praxis.
Potenzial & Herausforderung im digitalen Zeitalter
Schreibmotorik ist entscheidend für flüssiges Schreiben und Textproduktion, insbesondere im Schulalltag.
Die Herausforderung: Handschrift ist keine angeborene Fähigkeit, sondern eine komplexe Fertigkeit. Während einige Kinder sie mühelos erlernen, haben andere damit oft unsichtbare Schwierigkeiten.
Im Mittelpunkt steht das Erkennen und Verstehen der autistischen Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung als Grundlage für jede Form von Interaktion, Kommunikation und Teilhabe. Ein zentrales Lernziel ist es, Wege zu gemeinsamer Aufmerksamkeit, geteilten Freudemomenten und lebendigem Austausch zu eröffnen. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Menschen mit Autismus zu regulierenden und bedeutungstragenden Informationen hinlenken können, sodass ein tragfähiger Boden für Interaktion, Kommunikation und verbesserte Lebensqualität entsteht. Unter Einbezug tiefenstimulierender, vestibulärer und taktiler Impulse wird aufgezeigt, wie Stresssymptome reduziert, die Eigenwahrnehmung gestärkt und vielfältige Lernprozesse ermöglicht werden können. Im Seminar erhalten die Teilnehmenden zahlreiche praxisnahe Ideen zur Therapiegestaltung und zur alltagsnahen Begleitung.
In der Stimmtherapie stoßen viele Therapeut:innen an Grenzen, wenn trotz korrekter Technik die Stimme ihrer Patient:innen instabil, heiser oder angestrengt bleibt. Häufig liegen die Ursachen tiefer – im Nervensystem, in unbewussten Spannungsmustern oder emotionalen Belastungen. Dieses Seminar schließt die Lücke zwischen funktioneller Stimmarbeit und ganzheitlichem Verständnis. Es vermittelt, wie Stimme, Körper und Psyche zusammenwirken, und bietet neue Wege, um nachhaltige Veränderung und echte Ausdruckskraft zu ermöglichen.